10.08.2008 - Sydney
Heute morgen mussten wir frueh raus um das Auto abzugeben. Da wir erst gegen 3 Uhr ins Bett kamen, fiel es uns nicht gerade leicht um 8 Uhr zur Autovermietung zu laufen. Die Rueckgabe verlief ohne Probleme und es gab auch keine Beanstandungen seitens von AVIS. Als wir dann wieder auf die Strasse gingen, war diese schon wie ausgestorben, denn heute sollte der City2Surf Lauf stattfinden, ein Volkslauf ueber 14 km, der in der Innenstadt beginnt und am Bondi Beach endet. 60.000 Leute nehmen alljaehrlich bei diesem Lauf teil, trotz der Kaelte. Die Strasse an der die Autovermietung liegt, ist ziemlich gerade und etwas abschuessig, so dass man direkt bis zum Start blicken kann. Dort sind wir dann erstmal hingelaufen und wollten eigentlich noch einen Kaffee bei Starbucks trinken gehen, doch zwei Dinge erschwerten unser Vorhaben. Zuerst mussten wir uns durch die Menschenmenge quaelen um dann am Cafe einzusehen, dass die Schlange dort viel zu lange war. Dann wollten wir wieder zurueck um den Start von weiter entfernt sehen zu koennen, doch irgendwie wurde mittlerweile alles schon abgesperrt, sodass wir uns aussenrum einen Weg finden mussten. Irgendwie hatten wir es dann doch geschafft und haben dann zwischen unserem Hostel und dem Start an der Strasse auf den Startschuss gewartet. Vorher haben wir dann aber noch was total lustiges beobachtet, denn kurz vor Beginn haben alle Leute ihre langen Hosen und Kleider, die sie ueber den Laufsachen anhatten, ausgezogen und ueber die Menge geworfen, wo sie dann an den Seiten von freiwilligen Helfern aufgesammelt wurden. Der City2Surf Lauf ist eine Art Charity Veranstaltung, bei der neben den Kleiderspenden auch finanzielle Spenden gesammelt werden. Leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen wofuer gesammelt wird. Eine weitere Besonderheit bei dem Lauf ist, dass jeder Laeufer, der eine Startnummer traegt, am naechsten Tag seine Zeit im Sunday Herald nachlesen kann, wirklich JEDER.
Dann erschallte der erste Starschuss, da in verschiedenen Gruppen gestartet wurde durften zuerst die ernsthaften Laeufer ran (einige haben aus Spass auch in Kostuemen teilgenommen). Kurz darauf standen wir mitten im Getuemmel und mehrere tausend Menschen liefen an uns vorbei. Dann kam der zweite Schuss und wieder waren wir mittendrin. Drei Menschenwellen haben wir uns angeschaut und dann sind wir ins Hostel um unseren verpassten Schlaf nachzuholen, denn wir waren totmuede. Aber es war ziemlich interessant so ein Event einmal gesehen zu haben.
Nach unserem kurzen Mittagsschlaf haben wir dann Spaghetti zu Mittag gegessen und sind an den Circular Quay zu Starbucks gelaufen um uns endlich einen Kaffee zu holen. Anschliessend sind wir noch ein wenig herumgelaufen und dann war es auch schon wieder Zeit fuers Abendessen. Als wir im Hostel dann was kochen wollten, wollten wir eigentlich nicht die Spaghetti vom Mittag aufwaermen, das Problem dabei war jedoch, dass wir kein Oel zum anbraten hatten, und so sind wir dann nochmal in den Supermarkt gelaufen. Unser Hostel liegt zwischen dem Stadtzentrum und dem Rotlichviertel Kings Cross. Frueher war Kings Cross ein heisses Pflaster und ein Drogensumpf, heute findet man noch ein durtzend Strip Clubs und ein paar Prostituierte. Eigentlich ist das Viertel ganz schoen und auch der Supermarkt liegt dort, etwa 500 m vom Hostel weg. Wir sind dann also schnell los, denn wir hatten noch nicht gefruehstueckt und waren dementsprechend hungrig. Wir hatten dann relativ schnell die paar Sachen, die wir brauchten, zusammen und sind dann zur Kasse als ploetzlich der Feueralarm anfing und die Kassierer hinter den Kassen hervorsprangen und die Leute ins Freie schickten. Toll, dachten wir uns nur, legten die Sachen an eine Kasse und gingen ins Freie. Von aussen war nirgendwo ein Feuer zu sehen und innen war uns auch nichts aufgefallen, also folgerten wir "Falscher Alarm". Keine Minute nachdem der Feueralarm losging hoerten wir schon die Sirenen eines Feuerwehrautos naeherkommen und tatsaechlich, innerhalb kuerzester Zeit war die Feuerwehr vor Ort. Eine weitere Minute spaeter kamen noch zwei Feuerwehrfahrzeuge um die Lage zu checken, wir haetten nie gedacht, dass die so schnell da sind, sehr beruhigend zu wissen.
Unser Verdacht bestaetigte sich und etwa 20 min nach dem falschen Alarm konnten wir endlich unseren Einkauf vollenden und haben uns noch eine Kleinigkeit gekocht. Dann sind wir noch in ein Pub mit Live Musik und haben noch ein australischen Bier getrunken. Wir sind dann aber nicht besonders lange geblieben, da es in der Kneipe mal wieder saukalt war. Naja, irgendwie komisch die Australier.
So, das war dann unser heutiger Tag, diesmal konnten wir nicht mit dem vorherigen Tag mithalten, war eigentlich ja abzusehen, wenigsten haben wir ein australisches Bier getrunken. Morgen haben wir dafuer umso mehr vor, denn es ist unser letzter Tag und da muss so ziemlich alles durchgezogen werden, was wir bisher verpasst haben. Eigentlich wollte ich noch am Bridge Climb teilnehmen, bei dem man ueber den Bogen der Harbour Bridge in 134 m Hoehe laeuft. Leider haben wir aber zu wenig Zeit und es kostet 120 Euro, irgendwann werd ichs aber auf jeden Fall nachholen.
Bis morgen dann und schreibt mal Kommentare, oder habt ihr uns vergessen?
Heute morgen mussten wir frueh raus um das Auto abzugeben. Da wir erst gegen 3 Uhr ins Bett kamen, fiel es uns nicht gerade leicht um 8 Uhr zur Autovermietung zu laufen. Die Rueckgabe verlief ohne Probleme und es gab auch keine Beanstandungen seitens von AVIS. Als wir dann wieder auf die Strasse gingen, war diese schon wie ausgestorben, denn heute sollte der City2Surf Lauf stattfinden, ein Volkslauf ueber 14 km, der in der Innenstadt beginnt und am Bondi Beach endet. 60.000 Leute nehmen alljaehrlich bei diesem Lauf teil, trotz der Kaelte. Die Strasse an der die Autovermietung liegt, ist ziemlich gerade und etwas abschuessig, so dass man direkt bis zum Start blicken kann. Dort sind wir dann erstmal hingelaufen und wollten eigentlich noch einen Kaffee bei Starbucks trinken gehen, doch zwei Dinge erschwerten unser Vorhaben. Zuerst mussten wir uns durch die Menschenmenge quaelen um dann am Cafe einzusehen, dass die Schlange dort viel zu lange war. Dann wollten wir wieder zurueck um den Start von weiter entfernt sehen zu koennen, doch irgendwie wurde mittlerweile alles schon abgesperrt, sodass wir uns aussenrum einen Weg finden mussten. Irgendwie hatten wir es dann doch geschafft und haben dann zwischen unserem Hostel und dem Start an der Strasse auf den Startschuss gewartet. Vorher haben wir dann aber noch was total lustiges beobachtet, denn kurz vor Beginn haben alle Leute ihre langen Hosen und Kleider, die sie ueber den Laufsachen anhatten, ausgezogen und ueber die Menge geworfen, wo sie dann an den Seiten von freiwilligen Helfern aufgesammelt wurden. Der City2Surf Lauf ist eine Art Charity Veranstaltung, bei der neben den Kleiderspenden auch finanzielle Spenden gesammelt werden. Leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen wofuer gesammelt wird. Eine weitere Besonderheit bei dem Lauf ist, dass jeder Laeufer, der eine Startnummer traegt, am naechsten Tag seine Zeit im Sunday Herald nachlesen kann, wirklich JEDER.
Dann erschallte der erste Starschuss, da in verschiedenen Gruppen gestartet wurde durften zuerst die ernsthaften Laeufer ran (einige haben aus Spass auch in Kostuemen teilgenommen). Kurz darauf standen wir mitten im Getuemmel und mehrere tausend Menschen liefen an uns vorbei. Dann kam der zweite Schuss und wieder waren wir mittendrin. Drei Menschenwellen haben wir uns angeschaut und dann sind wir ins Hostel um unseren verpassten Schlaf nachzuholen, denn wir waren totmuede. Aber es war ziemlich interessant so ein Event einmal gesehen zu haben.
Nach unserem kurzen Mittagsschlaf haben wir dann Spaghetti zu Mittag gegessen und sind an den Circular Quay zu Starbucks gelaufen um uns endlich einen Kaffee zu holen. Anschliessend sind wir noch ein wenig herumgelaufen und dann war es auch schon wieder Zeit fuers Abendessen. Als wir im Hostel dann was kochen wollten, wollten wir eigentlich nicht die Spaghetti vom Mittag aufwaermen, das Problem dabei war jedoch, dass wir kein Oel zum anbraten hatten, und so sind wir dann nochmal in den Supermarkt gelaufen. Unser Hostel liegt zwischen dem Stadtzentrum und dem Rotlichviertel Kings Cross. Frueher war Kings Cross ein heisses Pflaster und ein Drogensumpf, heute findet man noch ein durtzend Strip Clubs und ein paar Prostituierte. Eigentlich ist das Viertel ganz schoen und auch der Supermarkt liegt dort, etwa 500 m vom Hostel weg. Wir sind dann also schnell los, denn wir hatten noch nicht gefruehstueckt und waren dementsprechend hungrig. Wir hatten dann relativ schnell die paar Sachen, die wir brauchten, zusammen und sind dann zur Kasse als ploetzlich der Feueralarm anfing und die Kassierer hinter den Kassen hervorsprangen und die Leute ins Freie schickten. Toll, dachten wir uns nur, legten die Sachen an eine Kasse und gingen ins Freie. Von aussen war nirgendwo ein Feuer zu sehen und innen war uns auch nichts aufgefallen, also folgerten wir "Falscher Alarm". Keine Minute nachdem der Feueralarm losging hoerten wir schon die Sirenen eines Feuerwehrautos naeherkommen und tatsaechlich, innerhalb kuerzester Zeit war die Feuerwehr vor Ort. Eine weitere Minute spaeter kamen noch zwei Feuerwehrfahrzeuge um die Lage zu checken, wir haetten nie gedacht, dass die so schnell da sind, sehr beruhigend zu wissen.
Unser Verdacht bestaetigte sich und etwa 20 min nach dem falschen Alarm konnten wir endlich unseren Einkauf vollenden und haben uns noch eine Kleinigkeit gekocht. Dann sind wir noch in ein Pub mit Live Musik und haben noch ein australischen Bier getrunken. Wir sind dann aber nicht besonders lange geblieben, da es in der Kneipe mal wieder saukalt war. Naja, irgendwie komisch die Australier.
So, das war dann unser heutiger Tag, diesmal konnten wir nicht mit dem vorherigen Tag mithalten, war eigentlich ja abzusehen, wenigsten haben wir ein australisches Bier getrunken. Morgen haben wir dafuer umso mehr vor, denn es ist unser letzter Tag und da muss so ziemlich alles durchgezogen werden, was wir bisher verpasst haben. Eigentlich wollte ich noch am Bridge Climb teilnehmen, bei dem man ueber den Bogen der Harbour Bridge in 134 m Hoehe laeuft. Leider haben wir aber zu wenig Zeit und es kostet 120 Euro, irgendwann werd ichs aber auf jeden Fall nachholen.
Bis morgen dann und schreibt mal Kommentare, oder habt ihr uns vergessen?
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1 Kommentare:
Also ich vergesse euch ganz bestimmt nicht....ich muß schon sagen, ihr habt ja ganz schön was erlebt in Down-under!Wurde der falsche Alarm denn von irgendjemand ausgelöst, oder war das nur zur "Probe"? Aber es gibt halt überall Bekloppte....lach. Schreib nur fleißig weiter, ich lese immer alles, und Gabi und Dieter auch, nur glaube ich, daß sie nicht wissen, wie man hier einen Kommentar schreibt...gg, aber ich werde es ihnen bei Gelegenheit mal zeigen....bis dahin nur ein Kommentar von mir....liebe Grüße und Bussi von
Mama