11.08.2008 - Sydney
Heute war also unser letzter nutzbarer Tag in Sydney. Gleich von Beginn an haben wir versucht das Tempo hochzuhalten. Nach dem Fruehstueck sind wir zum Circular Quay gelaufen und haben uns Kaffe und ein DayTripper Ticket fuer Bus, Bahn und Faehre geholt. Ja ihr habt richtig gehoert, wir haben uns einen Tripper geholt, aber nicht jetzt das was ihr denkt! Gleich darauf haben wir die Faehre zum Zoo genommen, der sich am Northshore befindet. Sinn und Zweck war aber nicht der Besuch des Zoos sondern vielmehr das Machen von Fotos auf denen die Skyline, die Oper und die Harbour Bridge zu sehen sind. Wir sind mit der Faehre dann direkt wieder zurueck zum Circular Quay und haben dann eine weitere Faehre nach Darling Harbour genommen. Dort haben wir dann das National Maritime Museum besucht. Das Museum an sich ist kostenlos, aber man kann gegen Eintritt einen Zerstoerer, ein U-Boot und ein Segelschiff aus dem 19. Jahrhundert besichtigen. Das Ganze hat etwa 2 Stunden unserer Zeit in Anspruch genommen und dann sind wir wieder mit der Faehre zurueck gefahren. Zuerst haben wir uns dann wieder mal einen Kaffee gegoennt, da der Fahrtwind auf der Faehre uns total ausgekuehlt hatte. Dann ging es weiter in die Innenstadt wo wir noch ein paar Mitbringsel besorgen wollten und ich die Batterie meiner Uhr wechseln lassen wollte. Leider war ich mit der Uhr nicht besonders erfolgreich, da diese scheinbar kaputt ist und die Batterie noch in Ordnung war. Wir sind dann mit der Cityrail nach Kings Cross gefahren und ans Hostel gelaufen. Dort gabs dann einen Salat (seit Wochen den ersten, denn in Asien kann man wegen dem Wasser kein ungekochtes Gemuese essen) und gleich darauf haben wir unsere Schwimmsachen gepackt, denn wir wollten noch in den Olympic Park.
Also ging es dann von Kings Cross wieder mit der Bahn los und wir mussten dann erstmal am Hauptbahnhof einmal umsteigen um dann ewig in die Suburbs von Sydney zu fahren. Einmal hat die Bahn glaub ich 30 min lang nicht gehalten. Kilometerweit vom Stadtzentrum entfernt mussten wir dann nochmal in den Olympic Park Sprinter umsteigen mit dem wir dann auch wieder 15 min unterwegs waren. Im Nachhinein hat die Anreise bestimmt eineinhalb Stunden gedauert. Als erstes haben wir natuerlich das Olypiastadion gesehen, dass heute wie die meisten Statdien einen Sponsorennamen traegt. Das Aquatic Centre war sehr gut ausgeschildert und wir haben nicht lange gebraucht bis wir es gefunden hatten. Eigentlich hatten wir uns sehr auf das Schwimmbad gefreut, doch kurz nachdem wir es betreten hatten, sind uns ganz viele Dinge negativ aufgefallen. Zuerst einmal sind wir fast durch das komplette Schwimmbad gelaufen um zu den Umkleiden zu gelangen, und das in Strassenschuhen zwischen den Badegaesten. Alle Leute mussten so hineingehen und irgendwie fanden wir das nicht besonders hygienisch. In den Umkleiden ging es dann weiter, denn Maenner und Frauen waren zwar getrennt, aber alle mussten sich in einem grossen Raum umziehen, einzig und allein die Duschen waren einzelne Kabinen. Nicht dass das jetzt weiter schlimm gewesen waere aber da sind halt die ganzen Leute mit den Strassenschuhen rumgelaufen und die Toiletten waren auch noch in dem Raum drin und irgendwie fanden wir das nicht besonders hygienisch. Das Schwimmbad ist in zwei Bereiche geteilt, auf der einen Seite ist so eine Art Spassbad mit Kinderbecken, Stroemungskanal, Rutsche, Whirlpools und einem 25 m Schwimmerbecken und auf der anderen Seite ist das Olympiabecken und das Springerbecken. Naja, als wir dann ins Wasser gingen war das Wasser erstaunlicherweise nicht kalt, aber wie wir wieder raus kamen fiel uns auf wie kalt es in der Schwimmhalle selbst war und es hat aus allen Ecken furchtbar gezogen. Im Olympiabad wollten wir natuerlich auch in das Becken, in dem soviele Medallien vergeben wurden und Weltrekorde aufgestellt wurden, doch auch das war nicht so einfach. Zuerst einmal waren von 8 verfuegbaren Bahnen 7 Stueck fuer Squad Training reserviert und eine einzige Bahn war fuer das "Volk" als Medium Fast Lane geoeffnet. MEDIUM FAST LANE? HALLO? GEHTS NOCH? Irgendwie sind die Aussies total schwimmverrueckt, denn auch das kleine Schwimmerbecken im Spassbadbereich war in verschiedene Geschwindigkeiten eingeteilt. Wir sind dann am Olympiabecken vorbei und ich waere gerne springen gegangen, doch dieser Bereich war fuer Normalos verboten. Auf den Brettern trainierten Jugendliche die Waghalsigsten Figuren und so sind wir dann wieder zurueck ins Spassbad. Nach ein bisschen Whirlpool und Rutschen hatte ich mich dann doch entschieden eine Bahn im Olympiabecken auf der Medium Fast Lane zu versuchen und auch wenn ich nicht gerade einen besonders ausgefeilten Kraul-Stil habe, war ich im Vergleich zu den anderen auf der Bahn eigentlich nicht langsamer. Einzig und allein meine Kondition war nach 50 m auf dem Tiefpunkt und so sind wir wieder ins Spassbad. Ausser in den Kinderbecken gab es keinen Platz fuer nichtambitionierte Schwimmer. Ueberall waren Fast, Slow, Medium Lanes und Schwimmschulen, Wassergymnastik usw. Bevor wir, ziemlich enttaeuscht, gehen wollten, habe ich mich doch noch getraut auf einer Squad Training Bahn (die aber zu dem Zeitpunkt leer war) einen Startsprung zu machen und doch noch zwei Bahnen zu kraulen. Alles in allem war es nicht so toll wie wir uns es erhofft haetten.
Anschliessend wollten wir eigentlich wieder mit der Bahn an den Circular Quay fahren um an unserm letzten Abend noch Essen zu gehen, doch es war schon so spaet und wir hatten die Bahn gerade um eine Minute verpasst. Wenn wir geblieben waeren um die naechste Bahn zu bekommen, haetten wir wahrscheinlich am Circular Quay kein Essen mehr bekommen, aber wir wollten unbedingt noch essen gehen. Antonia schlug dann vor es einfach im Novotel am Olympiastadion zu probieren und auch wenn der Kellner ein wenig doof gekuckt hat (wahrscheinlich weil unsere Trekkingklamotten dem Dresscode nicht entsprochen haben), bekamen wir noch etwas zu Essen. An diesem Abend haben wir es uns richtig gut gehen lassen und Antonia hat Lamm gegessen und ich habe ein Steak gegessen. Das war der beste Abschluss den wir uns eigentlich haetten wuenschen koennen und es war dann auch nicht weiter schlimm, dass wir nicht im Hafen essen waren.
Wir haben dann geschaut, dass wir nicht gerade die letzte Bahn nehmen und sind dann zurueck in die Innenstadt gefahren. Wir haben dann nach der einstuendigen Fahrt auf weiteres Umsteigen verzichtet und sind dann lieber von der Stadt aus zum Hostel gelaufen. Irgendwie hatte der Tag uns ziemlich geschlaucht, denn wir hatten vom Essen mal abgesehen, nie eine richtige Pause und auch die Tage vorher waren wir ja fast immer unter Volldampf gelaufen. Aber wir mussten es ja so machen, denn anders haette sich unser kleiner Ausflug nicht wirklich gelohnt.
Morgen kommen wir dann wieder in den Genuss von Singapore Airlines und vom Platzangebot im A380. Vielleicht bekommen wir ja nochmal Plaetze oben, mal sehen.
So, dann mal Gute Nacht!
Heute war also unser letzter nutzbarer Tag in Sydney. Gleich von Beginn an haben wir versucht das Tempo hochzuhalten. Nach dem Fruehstueck sind wir zum Circular Quay gelaufen und haben uns Kaffe und ein DayTripper Ticket fuer Bus, Bahn und Faehre geholt. Ja ihr habt richtig gehoert, wir haben uns einen Tripper geholt, aber nicht jetzt das was ihr denkt! Gleich darauf haben wir die Faehre zum Zoo genommen, der sich am Northshore befindet. Sinn und Zweck war aber nicht der Besuch des Zoos sondern vielmehr das Machen von Fotos auf denen die Skyline, die Oper und die Harbour Bridge zu sehen sind. Wir sind mit der Faehre dann direkt wieder zurueck zum Circular Quay und haben dann eine weitere Faehre nach Darling Harbour genommen. Dort haben wir dann das National Maritime Museum besucht. Das Museum an sich ist kostenlos, aber man kann gegen Eintritt einen Zerstoerer, ein U-Boot und ein Segelschiff aus dem 19. Jahrhundert besichtigen. Das Ganze hat etwa 2 Stunden unserer Zeit in Anspruch genommen und dann sind wir wieder mit der Faehre zurueck gefahren. Zuerst haben wir uns dann wieder mal einen Kaffee gegoennt, da der Fahrtwind auf der Faehre uns total ausgekuehlt hatte. Dann ging es weiter in die Innenstadt wo wir noch ein paar Mitbringsel besorgen wollten und ich die Batterie meiner Uhr wechseln lassen wollte. Leider war ich mit der Uhr nicht besonders erfolgreich, da diese scheinbar kaputt ist und die Batterie noch in Ordnung war. Wir sind dann mit der Cityrail nach Kings Cross gefahren und ans Hostel gelaufen. Dort gabs dann einen Salat (seit Wochen den ersten, denn in Asien kann man wegen dem Wasser kein ungekochtes Gemuese essen) und gleich darauf haben wir unsere Schwimmsachen gepackt, denn wir wollten noch in den Olympic Park.
Also ging es dann von Kings Cross wieder mit der Bahn los und wir mussten dann erstmal am Hauptbahnhof einmal umsteigen um dann ewig in die Suburbs von Sydney zu fahren. Einmal hat die Bahn glaub ich 30 min lang nicht gehalten. Kilometerweit vom Stadtzentrum entfernt mussten wir dann nochmal in den Olympic Park Sprinter umsteigen mit dem wir dann auch wieder 15 min unterwegs waren. Im Nachhinein hat die Anreise bestimmt eineinhalb Stunden gedauert. Als erstes haben wir natuerlich das Olypiastadion gesehen, dass heute wie die meisten Statdien einen Sponsorennamen traegt. Das Aquatic Centre war sehr gut ausgeschildert und wir haben nicht lange gebraucht bis wir es gefunden hatten. Eigentlich hatten wir uns sehr auf das Schwimmbad gefreut, doch kurz nachdem wir es betreten hatten, sind uns ganz viele Dinge negativ aufgefallen. Zuerst einmal sind wir fast durch das komplette Schwimmbad gelaufen um zu den Umkleiden zu gelangen, und das in Strassenschuhen zwischen den Badegaesten. Alle Leute mussten so hineingehen und irgendwie fanden wir das nicht besonders hygienisch. In den Umkleiden ging es dann weiter, denn Maenner und Frauen waren zwar getrennt, aber alle mussten sich in einem grossen Raum umziehen, einzig und allein die Duschen waren einzelne Kabinen. Nicht dass das jetzt weiter schlimm gewesen waere aber da sind halt die ganzen Leute mit den Strassenschuhen rumgelaufen und die Toiletten waren auch noch in dem Raum drin und irgendwie fanden wir das nicht besonders hygienisch. Das Schwimmbad ist in zwei Bereiche geteilt, auf der einen Seite ist so eine Art Spassbad mit Kinderbecken, Stroemungskanal, Rutsche, Whirlpools und einem 25 m Schwimmerbecken und auf der anderen Seite ist das Olympiabecken und das Springerbecken. Naja, als wir dann ins Wasser gingen war das Wasser erstaunlicherweise nicht kalt, aber wie wir wieder raus kamen fiel uns auf wie kalt es in der Schwimmhalle selbst war und es hat aus allen Ecken furchtbar gezogen. Im Olympiabad wollten wir natuerlich auch in das Becken, in dem soviele Medallien vergeben wurden und Weltrekorde aufgestellt wurden, doch auch das war nicht so einfach. Zuerst einmal waren von 8 verfuegbaren Bahnen 7 Stueck fuer Squad Training reserviert und eine einzige Bahn war fuer das "Volk" als Medium Fast Lane geoeffnet. MEDIUM FAST LANE? HALLO? GEHTS NOCH? Irgendwie sind die Aussies total schwimmverrueckt, denn auch das kleine Schwimmerbecken im Spassbadbereich war in verschiedene Geschwindigkeiten eingeteilt. Wir sind dann am Olympiabecken vorbei und ich waere gerne springen gegangen, doch dieser Bereich war fuer Normalos verboten. Auf den Brettern trainierten Jugendliche die Waghalsigsten Figuren und so sind wir dann wieder zurueck ins Spassbad. Nach ein bisschen Whirlpool und Rutschen hatte ich mich dann doch entschieden eine Bahn im Olympiabecken auf der Medium Fast Lane zu versuchen und auch wenn ich nicht gerade einen besonders ausgefeilten Kraul-Stil habe, war ich im Vergleich zu den anderen auf der Bahn eigentlich nicht langsamer. Einzig und allein meine Kondition war nach 50 m auf dem Tiefpunkt und so sind wir wieder ins Spassbad. Ausser in den Kinderbecken gab es keinen Platz fuer nichtambitionierte Schwimmer. Ueberall waren Fast, Slow, Medium Lanes und Schwimmschulen, Wassergymnastik usw. Bevor wir, ziemlich enttaeuscht, gehen wollten, habe ich mich doch noch getraut auf einer Squad Training Bahn (die aber zu dem Zeitpunkt leer war) einen Startsprung zu machen und doch noch zwei Bahnen zu kraulen. Alles in allem war es nicht so toll wie wir uns es erhofft haetten.
Anschliessend wollten wir eigentlich wieder mit der Bahn an den Circular Quay fahren um an unserm letzten Abend noch Essen zu gehen, doch es war schon so spaet und wir hatten die Bahn gerade um eine Minute verpasst. Wenn wir geblieben waeren um die naechste Bahn zu bekommen, haetten wir wahrscheinlich am Circular Quay kein Essen mehr bekommen, aber wir wollten unbedingt noch essen gehen. Antonia schlug dann vor es einfach im Novotel am Olympiastadion zu probieren und auch wenn der Kellner ein wenig doof gekuckt hat (wahrscheinlich weil unsere Trekkingklamotten dem Dresscode nicht entsprochen haben), bekamen wir noch etwas zu Essen. An diesem Abend haben wir es uns richtig gut gehen lassen und Antonia hat Lamm gegessen und ich habe ein Steak gegessen. Das war der beste Abschluss den wir uns eigentlich haetten wuenschen koennen und es war dann auch nicht weiter schlimm, dass wir nicht im Hafen essen waren.
Wir haben dann geschaut, dass wir nicht gerade die letzte Bahn nehmen und sind dann zurueck in die Innenstadt gefahren. Wir haben dann nach der einstuendigen Fahrt auf weiteres Umsteigen verzichtet und sind dann lieber von der Stadt aus zum Hostel gelaufen. Irgendwie hatte der Tag uns ziemlich geschlaucht, denn wir hatten vom Essen mal abgesehen, nie eine richtige Pause und auch die Tage vorher waren wir ja fast immer unter Volldampf gelaufen. Aber wir mussten es ja so machen, denn anders haette sich unser kleiner Ausflug nicht wirklich gelohnt.
Morgen kommen wir dann wieder in den Genuss von Singapore Airlines und vom Platzangebot im A380. Vielleicht bekommen wir ja nochmal Plaetze oben, mal sehen.
So, dann mal Gute Nacht!
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