13.02.2009 - Jaipur
Nach einem ausgiebigen Fruehstueck in unserem neu-entdecken Cafe Coffee Day, haben wir uns zu Fuss auf den Weg zum Palast der Winde (Hawa Mahal) und dem City Palace gemacht. Jaipur ist auch bekannt als Pink City und als wir die aeusserste Befestigung durchquerten, erstrahlten alle Gebaeude in der ein und selben Farbe. Es ist zwar mehr ein verblichenes Rot als ein Pink, aber darueber kann man denke ich hinwegsehen. Die Strasse der wir folgten spruehte nur so vor taeglichem Treiben und es findet sich dort ein Laedchen an das Naechste gereiht. Neben unzaehligen Gewuerz- und Teelaeden bekommt man dort als Inder alles fuer den taeglichen Gebrauch. Unsere erste Station war dann der Palast der Winde, auch Hawa Mahal genannt. Er wurde vom Maharaja fuer die Frauen des Hofes gebaut und hat ueber 900 Fenster, aus denen die Frauen das alltaegliche Leben auf der Strasse beobachten konnten, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Das fuenfstoeckige Gebaeude aus rotem Sandstein hat seinen Namen daher, dass der Wind (Hindi = hawa) durch die Fenster so gut zirkulieren kann. Anschliessend haben wir uns dann den City Palace (Eintritt 300 Rupien!!!) angeschaut, der sich auf mehrere Hoefe verteilt. Im Ersten steht ein symmetrischer Pavillon aus Marmor, der reich verziert ist und in dem man sich allerlei Gewaender aus vergangenen Zeiten anschauen kann. Im naechsten Hof ist dann ein weiterer Pavillon, der zwar nicht so reich verziert ist, doch zu dessen Inhalt eine kleine Anekdote zu erzaehlen gibt. Fuer einen frueheren Maharaja war es wegen seiner strengen Glaeubigkeit eigentlich nicht erlaubt Nicht-Hindus zu beruehren. Wenn er dann jedoch englische Kolonialherren empfing, trug er weisse Handschuhe und konnte so seine Gaeste begruessen. Die Handschuhe wurden anschliessend verbrannt und er selbst wusch sich in Wasser aus dem heiligen Fluss Ganges, um seine Reinheit wiederherzustellen. Irgendwann musste der Maharaja dann aber zum Thronjubilaeum der englischen Koenigin Viktoria nach England reisen. Um diese Reise "unbeschadet" zu ueberstehen, nahm er zwei riesige Silberurnen (je 309 kg) mit, die mit Wasser aus dem Ganges gefuellt waren. Diese beiden Urnen, die gleichzeitig die groessten Silbergefaesse der Welt sind, werden heute zweiten Pavillon des City Palace ausgestellt. Im naechsten und letzten fuer die Oeffentlichkeit zugaenglichen Hof, befinden sich zum einen vier schoen verzierte Tueren (fuer die vier Jahreszeiten stehend) und zum anderen hat man von hier aus den besten Ausblick auf den Chandra Mahal, den Palast des aktuellen Maharajas. Dieser ist leider nur gegen eine hohe Gebuehr (2500 Rupien = 40 Euro) zugaenglich und man muss sich auch im Vorraus um diese Tickets bemuehen.
Da uns der Hunger langsam ueberkam, machten wir uns auf den weiten Rueckweg und haben dann in der Naehe unseres Hotels eine Kleinigkeit zu uns genommen. Morgen muessen wir dann frueh raus um uns den Amber Palace und das Jaigarh-Fort anzuschauen, die beide etwas ausserhalb der Stadt liegen und morgens nicht so ueberlaufen sein sollen.
Bis denn!
Nach einem ausgiebigen Fruehstueck in unserem neu-entdecken Cafe Coffee Day, haben wir uns zu Fuss auf den Weg zum Palast der Winde (Hawa Mahal) und dem City Palace gemacht. Jaipur ist auch bekannt als Pink City und als wir die aeusserste Befestigung durchquerten, erstrahlten alle Gebaeude in der ein und selben Farbe. Es ist zwar mehr ein verblichenes Rot als ein Pink, aber darueber kann man denke ich hinwegsehen. Die Strasse der wir folgten spruehte nur so vor taeglichem Treiben und es findet sich dort ein Laedchen an das Naechste gereiht. Neben unzaehligen Gewuerz- und Teelaeden bekommt man dort als Inder alles fuer den taeglichen Gebrauch. Unsere erste Station war dann der Palast der Winde, auch Hawa Mahal genannt. Er wurde vom Maharaja fuer die Frauen des Hofes gebaut und hat ueber 900 Fenster, aus denen die Frauen das alltaegliche Leben auf der Strasse beobachten konnten, ohne dabei selbst gesehen zu werden. Das fuenfstoeckige Gebaeude aus rotem Sandstein hat seinen Namen daher, dass der Wind (Hindi = hawa) durch die Fenster so gut zirkulieren kann. Anschliessend haben wir uns dann den City Palace (Eintritt 300 Rupien!!!) angeschaut, der sich auf mehrere Hoefe verteilt. Im Ersten steht ein symmetrischer Pavillon aus Marmor, der reich verziert ist und in dem man sich allerlei Gewaender aus vergangenen Zeiten anschauen kann. Im naechsten Hof ist dann ein weiterer Pavillon, der zwar nicht so reich verziert ist, doch zu dessen Inhalt eine kleine Anekdote zu erzaehlen gibt. Fuer einen frueheren Maharaja war es wegen seiner strengen Glaeubigkeit eigentlich nicht erlaubt Nicht-Hindus zu beruehren. Wenn er dann jedoch englische Kolonialherren empfing, trug er weisse Handschuhe und konnte so seine Gaeste begruessen. Die Handschuhe wurden anschliessend verbrannt und er selbst wusch sich in Wasser aus dem heiligen Fluss Ganges, um seine Reinheit wiederherzustellen. Irgendwann musste der Maharaja dann aber zum Thronjubilaeum der englischen Koenigin Viktoria nach England reisen. Um diese Reise "unbeschadet" zu ueberstehen, nahm er zwei riesige Silberurnen (je 309 kg) mit, die mit Wasser aus dem Ganges gefuellt waren. Diese beiden Urnen, die gleichzeitig die groessten Silbergefaesse der Welt sind, werden heute zweiten Pavillon des City Palace ausgestellt. Im naechsten und letzten fuer die Oeffentlichkeit zugaenglichen Hof, befinden sich zum einen vier schoen verzierte Tueren (fuer die vier Jahreszeiten stehend) und zum anderen hat man von hier aus den besten Ausblick auf den Chandra Mahal, den Palast des aktuellen Maharajas. Dieser ist leider nur gegen eine hohe Gebuehr (2500 Rupien = 40 Euro) zugaenglich und man muss sich auch im Vorraus um diese Tickets bemuehen.
Da uns der Hunger langsam ueberkam, machten wir uns auf den weiten Rueckweg und haben dann in der Naehe unseres Hotels eine Kleinigkeit zu uns genommen. Morgen muessen wir dann frueh raus um uns den Amber Palace und das Jaigarh-Fort anzuschauen, die beide etwas ausserhalb der Stadt liegen und morgens nicht so ueberlaufen sein sollen.
Bis denn!
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