07.12.2008 - Tuk-Tuk
Heute morgen haben wir einfach mal in aller Ruhe ausgeschlafen, es ging mir zwar deutlich besser, aber richtig fit war ich natuerlich immer noch nicht. Wir sind nach dem Aufstehen dann mal raus in den Garten und haben uns mal den See und den Schwimmbereich des Hotels angeschaut, am Tag hat man beides dann auch mal gesehen. Der See ist eigentlich wirklich wunderschoen im ehemaligen Krater gelegen und auch der Garten unseres Hotels war wirklich toll angelegt. Nach ein paar Fotos sind wir dann zum Fruehstueck und dann mussten wir auch schon auschecken. Wir konnten leider nur einen kleinen "Pit Stop" am Lake Toba machen, wir wollen ja noch ein bisschen was sehen und die Distanzen hier sind einfach so gross und da wir wegen mir ja in Medan bleiben mussten, hatten wir einen Tag verloren, da muss man einfach Abstriche irgendwo machen. Wir haben auf jeden Fall eins erkannt... Indonesien ist einfach viel zu gross und wir haben viel zu wenig Zeit, selbst fuer das was wir uns vorgenommen haben, reichen die drei Wochen einfach nicht. Aber zurueck zum Tag. Da wir nach dem Check-Out noch ein wenig Zeit hatten, konnten wir noch ein wenig durch Tuk-Tuk spazieren und 1-2 Souvenirlaeden abklappern. Wir haben auch ein paar Kleinigkeiten gefunden, doch das Verhandeln hab ich dann lieber Antonia ueberlassen, schliesslich kann sie es einfach besser und mir gings auch nicht so gut. Ich bin dann zurueck in unser Hotel und hab mich kurz an den PC gesessen. Die Internetverbindungen hier sind teilweise richtig mies, man kann es zum Beispiel vergessen zuhause anzurufen, da die Leitungen fuer Skype einfach zu langsam sind. Gegen 15 Uhr haben wir dann die Faehre zurueck nach Prapat genommen und haben uns dann mit einem Paar aus Suedafrika, die wir bereits aus Bukit Lawang fluechtig kannten, ein Opelet zum Busterminal geteilt. Dort mussten wir noch ein bisschen auf den Bus nach Bukittinggi warten, der auch noch etwa ne Stunde Verspaetung hatte. Als wir dann endlich losfuhren, waren wir vielleicht 15 Minuten unterwegs und haben dann eine halbstuendige Pause gemacht, sehr toll.
Danach ging es dann weiter auf den Trans-Sumatran-Highway in unserem lautstarken Gefrierfach auf vier Raedern, aber alles zu seiner Zeit. Der Name Highway verleitet dazu jemanden denken zu lassen, dass es sich um eine gut ausgebaute Schnellstrasse handelt. Zugegeben in manchen Laendern bedeutet es das auch, jedoch nicht in Indonesien bzw. auf Sumatra. Der Trans-Sumatran-Highway ist eine ueble Buckelpiste und unser Bus schwankte eigentlich die ganze Zeit nur hin und her, teilweise haben wir sogar vorne oder hinten aufgesetzt oder man musste berechtigterweise die Frage stellen, ob wir uns ueberhaupt auf einer Strasse oder Aehnlichem befinden. Die Strassenverhaeltnisse sorgten nicht gerade dafuer, dass man auf unserer Nachtfahrt schlafen konnte, denn man ist auf den Sitzen einfach von einer Seite zur anderen gefallen. Ein weiterer Umstand sorgte auch noch dafuer, dass man kaum ein Auge zumachen konnte: die Temperatur. Also eigentlich sind wir so nah am Aequator, dass man denken muesste, dass wir uns wegen der Temperaturen nicht zu beschweren haetten, doch wer so denkt, der kennt unseren Busfahrer nicht. Die Klimaanlage lief die ganze Zeit ueber auf Kuehlschranktemperatur... also gefuehlt war es wie 10 Grad oder so, es ist hier halt extremer, weil wir ja so um die 30 Grad gewoehnt sind. Antonia hatte ihre Weste an und den Schlafsack dabei. Selbst ich hatte eine lange Hose und meine Fleece-Jacke an und fror ohne Ende. Das Beste an der ganzen Sache ist, dass selbst die Einheimischen im Bus total vermummt rumlagen und schon am husten waren. Als wir nach dem naechsten Stopp wieder weiterfuhren und der Busfahrer die Klimaanlage wieder aufdrehte, bin ich nach vorne und habe ihn darum gebeten sie ein wenig runterzuregeln. Ich hab dann erstmal nur Gelaechter von ein paar Typen geerntet, doch nachdem ich drauf bestanden hab, drehten sie die Anlage kleiner. Ich bin dann zurueck und war froh, doch ich hatte mich noch keine Minute hingesetzt, da wurde wieder volles Rohr aufgedreht und das beste kommt erst noch. Nicht nur die Klimaanlage wurde aufgedreht, sondern auch noch Musik, THE EAGLES um halb 2 Uhr Nachts im fahrenden Kuehlschrank auf Konzertlautstaerke!
Viel sagen kann ich nemmehr zu der schrecklichen Busfahrt... die Musik war noch ueber zwei Stunden lang an und wie ihr euch denken koennt, haben wir nicht geschlafen, auch die Suedafrikaner nicht.
Bis morgen!
Heute morgen haben wir einfach mal in aller Ruhe ausgeschlafen, es ging mir zwar deutlich besser, aber richtig fit war ich natuerlich immer noch nicht. Wir sind nach dem Aufstehen dann mal raus in den Garten und haben uns mal den See und den Schwimmbereich des Hotels angeschaut, am Tag hat man beides dann auch mal gesehen. Der See ist eigentlich wirklich wunderschoen im ehemaligen Krater gelegen und auch der Garten unseres Hotels war wirklich toll angelegt. Nach ein paar Fotos sind wir dann zum Fruehstueck und dann mussten wir auch schon auschecken. Wir konnten leider nur einen kleinen "Pit Stop" am Lake Toba machen, wir wollen ja noch ein bisschen was sehen und die Distanzen hier sind einfach so gross und da wir wegen mir ja in Medan bleiben mussten, hatten wir einen Tag verloren, da muss man einfach Abstriche irgendwo machen. Wir haben auf jeden Fall eins erkannt... Indonesien ist einfach viel zu gross und wir haben viel zu wenig Zeit, selbst fuer das was wir uns vorgenommen haben, reichen die drei Wochen einfach nicht. Aber zurueck zum Tag. Da wir nach dem Check-Out noch ein wenig Zeit hatten, konnten wir noch ein wenig durch Tuk-Tuk spazieren und 1-2 Souvenirlaeden abklappern. Wir haben auch ein paar Kleinigkeiten gefunden, doch das Verhandeln hab ich dann lieber Antonia ueberlassen, schliesslich kann sie es einfach besser und mir gings auch nicht so gut. Ich bin dann zurueck in unser Hotel und hab mich kurz an den PC gesessen. Die Internetverbindungen hier sind teilweise richtig mies, man kann es zum Beispiel vergessen zuhause anzurufen, da die Leitungen fuer Skype einfach zu langsam sind. Gegen 15 Uhr haben wir dann die Faehre zurueck nach Prapat genommen und haben uns dann mit einem Paar aus Suedafrika, die wir bereits aus Bukit Lawang fluechtig kannten, ein Opelet zum Busterminal geteilt. Dort mussten wir noch ein bisschen auf den Bus nach Bukittinggi warten, der auch noch etwa ne Stunde Verspaetung hatte. Als wir dann endlich losfuhren, waren wir vielleicht 15 Minuten unterwegs und haben dann eine halbstuendige Pause gemacht, sehr toll.
Danach ging es dann weiter auf den Trans-Sumatran-Highway in unserem lautstarken Gefrierfach auf vier Raedern, aber alles zu seiner Zeit. Der Name Highway verleitet dazu jemanden denken zu lassen, dass es sich um eine gut ausgebaute Schnellstrasse handelt. Zugegeben in manchen Laendern bedeutet es das auch, jedoch nicht in Indonesien bzw. auf Sumatra. Der Trans-Sumatran-Highway ist eine ueble Buckelpiste und unser Bus schwankte eigentlich die ganze Zeit nur hin und her, teilweise haben wir sogar vorne oder hinten aufgesetzt oder man musste berechtigterweise die Frage stellen, ob wir uns ueberhaupt auf einer Strasse oder Aehnlichem befinden. Die Strassenverhaeltnisse sorgten nicht gerade dafuer, dass man auf unserer Nachtfahrt schlafen konnte, denn man ist auf den Sitzen einfach von einer Seite zur anderen gefallen. Ein weiterer Umstand sorgte auch noch dafuer, dass man kaum ein Auge zumachen konnte: die Temperatur. Also eigentlich sind wir so nah am Aequator, dass man denken muesste, dass wir uns wegen der Temperaturen nicht zu beschweren haetten, doch wer so denkt, der kennt unseren Busfahrer nicht. Die Klimaanlage lief die ganze Zeit ueber auf Kuehlschranktemperatur... also gefuehlt war es wie 10 Grad oder so, es ist hier halt extremer, weil wir ja so um die 30 Grad gewoehnt sind. Antonia hatte ihre Weste an und den Schlafsack dabei. Selbst ich hatte eine lange Hose und meine Fleece-Jacke an und fror ohne Ende. Das Beste an der ganzen Sache ist, dass selbst die Einheimischen im Bus total vermummt rumlagen und schon am husten waren. Als wir nach dem naechsten Stopp wieder weiterfuhren und der Busfahrer die Klimaanlage wieder aufdrehte, bin ich nach vorne und habe ihn darum gebeten sie ein wenig runterzuregeln. Ich hab dann erstmal nur Gelaechter von ein paar Typen geerntet, doch nachdem ich drauf bestanden hab, drehten sie die Anlage kleiner. Ich bin dann zurueck und war froh, doch ich hatte mich noch keine Minute hingesetzt, da wurde wieder volles Rohr aufgedreht und das beste kommt erst noch. Nicht nur die Klimaanlage wurde aufgedreht, sondern auch noch Musik, THE EAGLES um halb 2 Uhr Nachts im fahrenden Kuehlschrank auf Konzertlautstaerke!
Viel sagen kann ich nemmehr zu der schrecklichen Busfahrt... die Musik war noch ueber zwei Stunden lang an und wie ihr euch denken koennt, haben wir nicht geschlafen, auch die Suedafrikaner nicht.
Bis morgen!
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1 Kommentare:
das war ja mal ne assi busfahrt oO