06.12.2008 - Tuk-Tuk
So, heute morgen hatte ich kein Fieber mehr und wir konnten trotz Restbeschwerden meines Magens die Weiterreise antreten. Wir haben ausgecheckt, Geld gewechselt und sind mit einem Opelet zum Busterminal. Wir haben dann den erstbesten Bus genommen (erstaunlicherweise hatte er eine Klimaanlage), haben uns hingesetzt und schon konnte es losgehen. Ich hab relativ schnell geschlafen und daher vergingen die ersten drei Stunden der 5-stuendigen Fahrt relativ schnell. Unser Busfahrer fuhr wie ein bekloppter mit schnellstmoeglicher Geschwindigkeit ueber die kurvige Bergstrecke und manchmal fragen wir uns, was wir falsch gemacht haben, denn irgendwie bekommen wir entweder einen Lahmarsch als Fahrer oder einen Irren... es bleibt uns ein Raetsel. Nach etwas mehr als 5 Stunden sind wir dann aber heil am Busterminal in Prapat angekommen. Wir haben uns erstmal ein Busticket fuer den folgenden Tag gesichtert (Prapat - Bukittinggi = 16 Stunden Nachtbus) und haben uns dann gesputet, damit wir noch die letzte Faehre nach Tuk-Tuk bekommen. Tuk-Tuk ist diesmal kein Gefaehrt sondern ein Ort auf der Insel Samosir, die im Lake Toba liegt und fast so gross wie Singapur ist. Der See selbst ist der groesste Vulkansee der Welt und ist bei der Erruption des Toba Supervulkans entstanden. Die Englische Wikipedia bietet hier ein paar gute Infos dazu.
Wir sind dann mit dem Boot auf die andere Seite uebergesetzt und wurden waehrend der Fahrt mal wieder von neugierigen und aufdringlichen Indonesen belagert. Die wollten wissen, woher wir kommen und wir haben diesmal aus Spass "Spanien!" geanwortet, worauf der eine dann meinte, dass er Englisch-Lehrer sei (Ob das wohl stimmt?!) und wir uns eher Deutsch anhoeren wuerden. Wir haben natuerlich darauf bestanden und er hat dann kurzerhand seine Schueler geholt und uns als Spanier vorgestellt. Da hatten wir uns also voll verschaetzt, bei letzten Lehrer hatte es sich im Endeffekt ja um einen Guide gehandelt, doch diesmal wurde uns keine Luegengeschichte aufgetischt, sondern wir mussten nun eine auftischen und allerlei Fragen zu Spanien beantworten. Ich habe das Feld schnell Antonia ueberlassen (die Fragen ueber die Muslimische Gemeinde in der spanischen Region Grenada konnte ich dann doch net beantworten) und habe mich nach draussen verzogen. Dabei bekam ich allerdings mit, dass unser lieber Lehrer mit jemandem telefonierte und dabei relativ oft das Wort "Espanoles" fiel. Zu unserer grossen Ueberaschung wurden wir dann in Tuk-Tuk von einem Guesthousebesitzer mit einem freundlichen "Hola!" begruesst... obwohl wir noch kein Wort mit ihm gesprochen hatten. Soviel also zu unserem freundlichen Lehrer *gg*.
Naja wir sind dann nach kurzen Ueberlegungen mit dem Typen mitgegangen und haben ein ganz gutes Zimmer fuer 25.000 Rupias (= 1,75 Euro) direkt am See bekommen. Beim Checkin hat sich dann anhand unserer Deutschen Paesse aufgeklaert, dass wir in Barcelona wohnen, aber eigentlich Deutsche sind *gg*.
So bis denn und VLG!
So, heute morgen hatte ich kein Fieber mehr und wir konnten trotz Restbeschwerden meines Magens die Weiterreise antreten. Wir haben ausgecheckt, Geld gewechselt und sind mit einem Opelet zum Busterminal. Wir haben dann den erstbesten Bus genommen (erstaunlicherweise hatte er eine Klimaanlage), haben uns hingesetzt und schon konnte es losgehen. Ich hab relativ schnell geschlafen und daher vergingen die ersten drei Stunden der 5-stuendigen Fahrt relativ schnell. Unser Busfahrer fuhr wie ein bekloppter mit schnellstmoeglicher Geschwindigkeit ueber die kurvige Bergstrecke und manchmal fragen wir uns, was wir falsch gemacht haben, denn irgendwie bekommen wir entweder einen Lahmarsch als Fahrer oder einen Irren... es bleibt uns ein Raetsel. Nach etwas mehr als 5 Stunden sind wir dann aber heil am Busterminal in Prapat angekommen. Wir haben uns erstmal ein Busticket fuer den folgenden Tag gesichtert (Prapat - Bukittinggi = 16 Stunden Nachtbus) und haben uns dann gesputet, damit wir noch die letzte Faehre nach Tuk-Tuk bekommen. Tuk-Tuk ist diesmal kein Gefaehrt sondern ein Ort auf der Insel Samosir, die im Lake Toba liegt und fast so gross wie Singapur ist. Der See selbst ist der groesste Vulkansee der Welt und ist bei der Erruption des Toba Supervulkans entstanden. Die Englische Wikipedia bietet hier ein paar gute Infos dazu.
Wir sind dann mit dem Boot auf die andere Seite uebergesetzt und wurden waehrend der Fahrt mal wieder von neugierigen und aufdringlichen Indonesen belagert. Die wollten wissen, woher wir kommen und wir haben diesmal aus Spass "Spanien!" geanwortet, worauf der eine dann meinte, dass er Englisch-Lehrer sei (Ob das wohl stimmt?!) und wir uns eher Deutsch anhoeren wuerden. Wir haben natuerlich darauf bestanden und er hat dann kurzerhand seine Schueler geholt und uns als Spanier vorgestellt. Da hatten wir uns also voll verschaetzt, bei letzten Lehrer hatte es sich im Endeffekt ja um einen Guide gehandelt, doch diesmal wurde uns keine Luegengeschichte aufgetischt, sondern wir mussten nun eine auftischen und allerlei Fragen zu Spanien beantworten. Ich habe das Feld schnell Antonia ueberlassen (die Fragen ueber die Muslimische Gemeinde in der spanischen Region Grenada konnte ich dann doch net beantworten) und habe mich nach draussen verzogen. Dabei bekam ich allerdings mit, dass unser lieber Lehrer mit jemandem telefonierte und dabei relativ oft das Wort "Espanoles" fiel. Zu unserer grossen Ueberaschung wurden wir dann in Tuk-Tuk von einem Guesthousebesitzer mit einem freundlichen "Hola!" begruesst... obwohl wir noch kein Wort mit ihm gesprochen hatten. Soviel also zu unserem freundlichen Lehrer *gg*.
Naja wir sind dann nach kurzen Ueberlegungen mit dem Typen mitgegangen und haben ein ganz gutes Zimmer fuer 25.000 Rupias (= 1,75 Euro) direkt am See bekommen. Beim Checkin hat sich dann anhand unserer Deutschen Paesse aufgeklaert, dass wir in Barcelona wohnen, aber eigentlich Deutsche sind *gg*.
So bis denn und VLG!
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1 Kommentare:
moin ihr beiden.
schön, dass du deine magenverstimmung mit fieber halbwegs gut überstanden hast.
zum länderspiel: ja, spiel; franca und meine wenigkeit haben da zum schluss ein echtes spiel daraus gemacht. wir haben gemerkt, dass es ganz interessant wird, wenn man sich nationalitäten raussucht, mit denen die leute dort unten rein gar nichts anfangen können. überwiegend osteuropäische scheinnationalitäten eignen sich da ganz gut, wie z.b.: litauen, georgien und ukraine.
oft assoziieren die schlepper damit, dass ihr auch wenig geld hättet. versucht es mal aus; macht echt spaß.
bis bald,
martin