01.11.2008 - Hanoi
Nach der tollen, stromlosen Nacht, bin ich aus unerfindlichen Gruenden absolut rechtzeitig wach geworden, sodass wir puenktlich fuer die Abfahrt zur Halong Bucht, vorm Hotel standen. Naja, leider war der Bus dann mehr als 1 Stunde zu spaet, aber wir wurden trotz fehlender Wecker wach. Der Strom war uebrigens immer noch weg und der Regen war immer noch da. Wir hatten wieder das Glueck eine relativ kleine Gruppe zu sein (ca. 12 Personen) und so machten wir uns auf den mehr als dreistuendigen Weg nach Halong Bay City. Die Fahrt war bis auf einen Stopp in einem Touristengeschaeft (als Pinkelpause getarnt) nicht weiter aufregend, ausser dass es kurz vor unserer Ankunft nicht mehr regnete. Wir haben dann ein Boot bestiegen, zwar leider keine Dschunke, aber trotzdem ok. Das Auslaufen aus dem Hafen verlief dann etwas problematischer, da es dort hunderte von Booten gibt und manchmal viele gleichzeitig raus wollen, was dann zu Chaos und ungewollten Kollisionen fuehrt. Naja, wir haben es ueberlebt und uns langsam den bizarren und faszinierenden Steinformationen genaehert. Es hat zwar nicht geregnet, doch der Himmel war komplett bewoelkt und die Lichtverhaeltnisse waren einfach zu schlecht um schoene Bilder zu machen. Zwischen mehreren Felsen habe wir dann an einer schwimmenden Plattform mit Haus und Hundehuette festgemacht. Dort konnten wir zum eigentlichen Mittagessen, das im Preis inklusive war, noch frisches Seafood dazukaufen. Ein Vietnamese hat dann ein paar schrimpaehnliche Tiere fuer alle zum Mittagessen beigesteuert, doch ansonsten hielt sich der Rest der Gruppe zurueck. Ein Kanadier und ein Franzose wollten noch einen Fisch kaufen, doch der den sie sich rausgesucht hatten (gleichzeitig auch der Groesste) war exorbitant teuer. Was noch ganz interessant war, wir konnten in einem Becken mal sehen, wie Squid (zu Deutsch: Kalmare), den es hier immer und ueberall zu essen gibt, manchmal sogar getrocknet und uebelriechend, aussieht wenn er noch am Leben ist und rumschwimmt, sieht sehr lustig und cool aus zugleich.
Anschliessend gab es dann Lunch. Es gab Chinakohl, Squid, Gemuese, Pommes (ganz schwach zubereitet), noch ein paar andere Sachen und halt diese komischen Tiere, die der Vietnamese gekauft hat. Eine Japanerin hat uns dann gezeigt, wie man die Teile ist und es war doch ne ziemliche Puhlerei und Sauerei, die sich fuer den Geschmack eigentlich nicht wirklich gelohnt hat, naja, man muss es nicht moegen. Insgesamt war das Essen nicht so besonders, vielmehr sogar enttaeuschend, wir konnten es aber net aendern. Nach dem Essen hatten wir die Moeglichkeit mit einem kleineren Boot in eine kleine Bucht und zwei Hoehlen zu fahren. Da dies aber nicht im Preis enthalten war und wir 40.000 Dong extra haetten zahlen muessen, liessen wir beide das ganze aus. Die anderen waren anschliessend auch nicht besonders begeistert von der Tour, zumal das erste Boot den Geist aufgab und anschliessend auch das Ersatzboot, sodass einer mit dem Kanu zur Rettung kommen musste... sehr lustig. Die eigentliche Tour ging danach weiter und es wurden uns noch ein paar interessante Felsformationen gezeigt (kaempfende Haehne) bevor wir uns dann noch eine riesiege Tropfsteinhoehle anschauten, in der es aber leider nicht mehr wirklich getropft hat. Die unnatuerlich wirkenden Felsformationen waren aber wunderschoen in verschiedensten Farben ausgeleuchtet und man fuehlte sich wie bei einer Reise zum Mittelpunkt der Erde. Dadurch das wir heute Morgen schon eine Stunde Verspaetung hatten, endete unser Programm auch schon hier, sodass wir schnell zurueck zum Boot hetzten um zum Bus zu hetzen mit dem wir dann nach Hanoi hetzten. Auf der Rueckfahrt blieb nicht einmal Zeit fuer eine Pinkelpause, was mir nach fast 3 Stunden Fahrt doch extrem zu schaffen machte. Neben mir war es jedoch extrem witzig, als der Franzose der Japanerin ein bisschen was ueber die Europaeische Union erzaehlte. Sie konnte es absolut nicht fassen, dass wir den Euro haben und damit in anderen Laender bezahlen koennten. Als er dann versuchte ihr den Schengener Raum und die Reisefreiheit zu erklaeren, konnte sie es kaum fassen... sehr amuesant zu sehen, wie wenig Japaner ueber Europa wissen. Zur Tour heute kann ich eigentlich nur wiederholen, was ich bereits zur DMZ- und zur Duenen-Tour gesagt habe: OK, aber einfach zu teuer.
Bei unserer Rueckkehr ins Hotel ging erstaunlicherweise der Strom wieder, aber es regnete immer noch, ist ja nix neues. Wir wollten dann in unserem Hotel ein Taxi zum Flughafen fuer Morgen frueh organisieren, was dann aber scheiterte, als wir dem Personal mitteilten, dass wir keine 7 Dollar fuers Zimmer bezahlen werden. Nach langem hin und her wurden wir zuerst ignoriert und dann wurde wir mit unserem Anliegen immer zu jemand anderem geschickt, dem wir wieder alles von vorne erklaeren mussten. Schlussendlich sind wir wieder bei meinem Freund von letzter Nacht gelandet, der uns wieder rauswerfen wollte. Da wurde es uns zu bunt und wir sind zum gegenueberliegenden Reisebuero gegangen und haben dort ein Taxi fuer 12 Dollar organisiert. Wir haben unsere Laune dann bei einem erneuten Essen im "La" verbessert, diesmal gab es als Daily Special Neuseelaendisches Sirloin Steak mit Kartoffelpueree und Rotweinsauce. Wenigsten kulinarisch hat uns Hanoi nicht enttaeuscht denn ansonsten ist so ziemlich alles schiefgegangen. Hotel scheisse, Leute unfreundlich, Wetter katastrophal und keine gescheiten Garkuechen im Umkreis von mehr als 500 m um unser Hotel, nichtmal Baguette (ansonsten im letzten Winkel von Vietnam zu finden) konnte man hier bekommen. Auch wenn wir nur zwei Tage hier hatten, es reicht uns wirklich, wir schieben beide einen richtigen Hals und freuen uns unendlich auf Bangkok.
Bis Morgen!
Nach der tollen, stromlosen Nacht, bin ich aus unerfindlichen Gruenden absolut rechtzeitig wach geworden, sodass wir puenktlich fuer die Abfahrt zur Halong Bucht, vorm Hotel standen. Naja, leider war der Bus dann mehr als 1 Stunde zu spaet, aber wir wurden trotz fehlender Wecker wach. Der Strom war uebrigens immer noch weg und der Regen war immer noch da. Wir hatten wieder das Glueck eine relativ kleine Gruppe zu sein (ca. 12 Personen) und so machten wir uns auf den mehr als dreistuendigen Weg nach Halong Bay City. Die Fahrt war bis auf einen Stopp in einem Touristengeschaeft (als Pinkelpause getarnt) nicht weiter aufregend, ausser dass es kurz vor unserer Ankunft nicht mehr regnete. Wir haben dann ein Boot bestiegen, zwar leider keine Dschunke, aber trotzdem ok. Das Auslaufen aus dem Hafen verlief dann etwas problematischer, da es dort hunderte von Booten gibt und manchmal viele gleichzeitig raus wollen, was dann zu Chaos und ungewollten Kollisionen fuehrt. Naja, wir haben es ueberlebt und uns langsam den bizarren und faszinierenden Steinformationen genaehert. Es hat zwar nicht geregnet, doch der Himmel war komplett bewoelkt und die Lichtverhaeltnisse waren einfach zu schlecht um schoene Bilder zu machen. Zwischen mehreren Felsen habe wir dann an einer schwimmenden Plattform mit Haus und Hundehuette festgemacht. Dort konnten wir zum eigentlichen Mittagessen, das im Preis inklusive war, noch frisches Seafood dazukaufen. Ein Vietnamese hat dann ein paar schrimpaehnliche Tiere fuer alle zum Mittagessen beigesteuert, doch ansonsten hielt sich der Rest der Gruppe zurueck. Ein Kanadier und ein Franzose wollten noch einen Fisch kaufen, doch der den sie sich rausgesucht hatten (gleichzeitig auch der Groesste) war exorbitant teuer. Was noch ganz interessant war, wir konnten in einem Becken mal sehen, wie Squid (zu Deutsch: Kalmare), den es hier immer und ueberall zu essen gibt, manchmal sogar getrocknet und uebelriechend, aussieht wenn er noch am Leben ist und rumschwimmt, sieht sehr lustig und cool aus zugleich.
Anschliessend gab es dann Lunch. Es gab Chinakohl, Squid, Gemuese, Pommes (ganz schwach zubereitet), noch ein paar andere Sachen und halt diese komischen Tiere, die der Vietnamese gekauft hat. Eine Japanerin hat uns dann gezeigt, wie man die Teile ist und es war doch ne ziemliche Puhlerei und Sauerei, die sich fuer den Geschmack eigentlich nicht wirklich gelohnt hat, naja, man muss es nicht moegen. Insgesamt war das Essen nicht so besonders, vielmehr sogar enttaeuschend, wir konnten es aber net aendern. Nach dem Essen hatten wir die Moeglichkeit mit einem kleineren Boot in eine kleine Bucht und zwei Hoehlen zu fahren. Da dies aber nicht im Preis enthalten war und wir 40.000 Dong extra haetten zahlen muessen, liessen wir beide das ganze aus. Die anderen waren anschliessend auch nicht besonders begeistert von der Tour, zumal das erste Boot den Geist aufgab und anschliessend auch das Ersatzboot, sodass einer mit dem Kanu zur Rettung kommen musste... sehr lustig. Die eigentliche Tour ging danach weiter und es wurden uns noch ein paar interessante Felsformationen gezeigt (kaempfende Haehne) bevor wir uns dann noch eine riesiege Tropfsteinhoehle anschauten, in der es aber leider nicht mehr wirklich getropft hat. Die unnatuerlich wirkenden Felsformationen waren aber wunderschoen in verschiedensten Farben ausgeleuchtet und man fuehlte sich wie bei einer Reise zum Mittelpunkt der Erde. Dadurch das wir heute Morgen schon eine Stunde Verspaetung hatten, endete unser Programm auch schon hier, sodass wir schnell zurueck zum Boot hetzten um zum Bus zu hetzen mit dem wir dann nach Hanoi hetzten. Auf der Rueckfahrt blieb nicht einmal Zeit fuer eine Pinkelpause, was mir nach fast 3 Stunden Fahrt doch extrem zu schaffen machte. Neben mir war es jedoch extrem witzig, als der Franzose der Japanerin ein bisschen was ueber die Europaeische Union erzaehlte. Sie konnte es absolut nicht fassen, dass wir den Euro haben und damit in anderen Laender bezahlen koennten. Als er dann versuchte ihr den Schengener Raum und die Reisefreiheit zu erklaeren, konnte sie es kaum fassen... sehr amuesant zu sehen, wie wenig Japaner ueber Europa wissen. Zur Tour heute kann ich eigentlich nur wiederholen, was ich bereits zur DMZ- und zur Duenen-Tour gesagt habe: OK, aber einfach zu teuer.
Bei unserer Rueckkehr ins Hotel ging erstaunlicherweise der Strom wieder, aber es regnete immer noch, ist ja nix neues. Wir wollten dann in unserem Hotel ein Taxi zum Flughafen fuer Morgen frueh organisieren, was dann aber scheiterte, als wir dem Personal mitteilten, dass wir keine 7 Dollar fuers Zimmer bezahlen werden. Nach langem hin und her wurden wir zuerst ignoriert und dann wurde wir mit unserem Anliegen immer zu jemand anderem geschickt, dem wir wieder alles von vorne erklaeren mussten. Schlussendlich sind wir wieder bei meinem Freund von letzter Nacht gelandet, der uns wieder rauswerfen wollte. Da wurde es uns zu bunt und wir sind zum gegenueberliegenden Reisebuero gegangen und haben dort ein Taxi fuer 12 Dollar organisiert. Wir haben unsere Laune dann bei einem erneuten Essen im "La" verbessert, diesmal gab es als Daily Special Neuseelaendisches Sirloin Steak mit Kartoffelpueree und Rotweinsauce. Wenigsten kulinarisch hat uns Hanoi nicht enttaeuscht denn ansonsten ist so ziemlich alles schiefgegangen. Hotel scheisse, Leute unfreundlich, Wetter katastrophal und keine gescheiten Garkuechen im Umkreis von mehr als 500 m um unser Hotel, nichtmal Baguette (ansonsten im letzten Winkel von Vietnam zu finden) konnte man hier bekommen. Auch wenn wir nur zwei Tage hier hatten, es reicht uns wirklich, wir schieben beide einen richtigen Hals und freuen uns unendlich auf Bangkok.
Bis Morgen!
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