21.10.2008 - Ho-Chi-Minh-Stadt
Wir haetten die Insel niemals verlassen duerfen. Die Welt ausserhalb der Insel bedeutet vor allem eines: Stress! Heute morgen mussten wir erstmal fuer die Taxifahrt 100.000 Dong hinblaettern. Ihr erinnert euch, beim letzten Mal waren es nur 40.000 Dong bis zu den Bungalows. Naja die Faehrfahrt war dann ziemlich angenehm, diesmal sind wir mit einem Hi-Speed-Katamaran direkt nach Rach Gia gefahren und es hat auch wirklich nur 3 Stunden gedauert. Dort wurden wir dann am Hafen abgeholt und zu einem Sprinter gefahren um die lange Reise zurueck nach Ho-Chi-Ming-Stadt (HCMS) anzutreten. Puenktlich um halb 12 Uhr gings dann auch los und der Bus war relativ leer, sodass wir eine Reihe fuer uns alleine hatten. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass die Fahrt einen Haken hatte: unser Busfahrer. Der Busfahrer war sowas von lahmarschig unterwegs, dass man eigentlich kaum fassen konnte, dass es ein Asiat war. Sonst rennen sie immer wie die bekloppten, doch dieser Herr legte eine uebertriebene Ruhe an den Tag, dass man es als Mitfahrer fast an die Nerven bekam. Viele Asiaten haben die Angewohnheit beim Fahren zu beschleunigen und abzubremsen und das im Sekundentakt. Immer wenn er 80 km/h schnell war, bremste er ab um dann bei 78 km/h wieder zu beschleunigen. Kam ihm einer entgegen hat er natuerlich auf 40 km/h runtergebremst um dann direkt wieder sein 80-78 Spiel zu beginnen, einfach nur grausam, wenigsten hat diesmal keiner gekotzt ;) Die Fahrweise hatte auch Auswirkungen auf die Fahrdauer, denn es stellte sich mehr und mehr heraus, dass wir nur relativ knapp zu unserem Bus, den wir fuer 20 Uhr reserviert hatten, kommen wuerden. Als wir nach der Tortur endlich in HCMS ankamen, war es bereits 18.30 Uhr, doch wir waren noch nicht im Zentrum. An der Busstation mussten wir in ein Auto umsteigen, dass uns kostenlos zu einem Taxi-Stand brachte. Von dort aus mussten wir dann per Taxi (natuerlich nicht kostenlos) wieder in die Stadt fahren. Dort angekommen, war es bereits 19 Uhr und wir hatten knurrende Maegen und waren total gestresst von der Fahrt und hatten genug Bus fuer heute. Wir konnten unser Ticket auf den naechsten Morgen umbuchen und haben uns dann direkt nach einem Zimmer umgeschaut. Leider war unser altes Guesthouse bei der netten Familie komplett belegt und so mussten wir uns andersweitig umsehen. Im Endeffekt sind wir dann dahin gegangen, wo bereits Martin gewohnt hatte und haben ein Zimmer fuer 6 Dollar fuer eine Nacht bekommen. Anschliessend sind wir zu Bobby Brewers und haben uns ein Sandwich, eine Portion Pommes, einen Kaffee, ein Stueck Chocolate-Cheesecake und einen Muffin gegoennt um uns den Frust runterzuspuehlen.Den restlichen Abend hoerten wir wieder unseren Lieblingssong auf dem Discovery Channel und sind dann ziemlich schnell eingeschlafen.
Wie ich bereits erwartet hatte, haben wir den Bus nemmehr bekommen, das heisst wir haetten ihn schon bekommen, doch wir hatten einfach keine Lust mehr, vor allem waeren wir um 1 Uhr nachts in Mui Ne angekommen, auch net gerade prickelnd. Morgen gehts dann richtig los und wir freuen uns alle drauf, eigentlich waeren wir aber wieder viel lieber auf der wunderschoenen Insel: "We have to go back!"
Bis denn!
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1 Kommentare:
wie man sieht, es passt immer: "We have to go back...."