11.11.2008 - Ho-Chi-Minh-Stadt
Nachdem wir unser Fruehstueck im Zimmer eingenommen hatten (Baguette mit La Vache Qui Rit und Marmelade), haben wir uns mit Martin im Bobby Brewers getroffen. Wir haben die letzten Neuigkeiten ausgetauscht und Martin hat uns noch erzaehlt, dass er auch wie wir nach Phu Quoc reisen will. Allerdings hat er keine Lust mit dem Bus und Boot dorthin zu fahren und wuerde das Flugzeug vorziehen. Da wir eigentlich auch keine Lust auf die umstaendliche Busfahrt hatten, haben wir uns anschliessend zusammen mit Martin ueber die Flugpreise bei zahlreichen Travel Agencies informiert. Leider war das Ergebnis fuer uns immer das Selbe: zu teuer. Im Endeffekt wuerde der Flug doppelt so viel wie die Bus & Boot Kombination kosten, und das ist definitiv zu viel fuer uns. Wir sind dann weiter in die Stadt um noch im offiziellen Buero von Vietnam Airlines nach den Preisen zu fragen, doch dort waren die Fluege sogar noch ein klein wenig teurer. Naja, aber wie gesagt fuer uns kam es ja eh nicht in Frage. Das Buero lag gegenueber vom Rathaus, dass von den Franzosen errichtet wurde und auch im dementsprechenden Stil erbaut ist. Vom Rathaus aus sind wir dann zur Reunification Hall gegangen. Hier endete der Vietnamkrieg symbolisch mit dem beruehmten Foto eines Vietkong-Panzers, der durch das Haupttor faehrt. Wir haben es uns dann aber erspart das Innere des Komplexes anzuschauen und sind lieber weiter zum War Remnants Museum (Kriegs-Ueberbleibsel-Museum).
Das Museum ist so eine Sache fuer sich, denn so wie die Amerikaner in den unzaehligen Vietnamfilmen immer nur aus ihrer Sicht die Geschehnisse schildern, scheuen die Vietnamesen ihrerseits auch nicht davor zurueck die Amerikaner an den Pranger zu stellen. Im Hof des Museums sind zahlreiche amerikanische Kriegsgeraete (Panzer, Hubschrauber, Flugzeuge, Bomben,...) zu sehen, die erstaunlicherweise alle restauriert sind. Im Inneren des Hauptgebaeudes kann bekommt man dann die wahren Schrecken des Krieges zu sehen. Einerseits die verschiedenen Waffen, die von den Amerikanern eingesetzt wurden und dazu passend die Bilder von Opfern dieser Waffen. Unter anderem die Bilder von komplett entstellten Menschen, die zum Teil von Agent Orange, Napalm oder Phosphor zugerichtet wurden. Diese Bilder machten (auch wenn sie natuerlich NUR die Vietnamesische Sicht zeigen) deutlich, dass die Amerikaner in gewisser Hinsicht auf einer Stufe mit anderen Verbrechern in der Weltgeschichte stehen und keine Unschuldslaemmer sind. In einer anderen Halle ausserhalb des Hauptgebaeudes konnte man die Bilder von Front-Journalisten sehen, die unmittelbar am Kriegsgeschehen beteiligt waren und ihn in atemberaubenden Bildern festhielten. Ihnen ist es zu verdanken, dass der Rest der Welt die Schrecken des Krieges unzensiert zu sehen bekam.
Nachdem wir die Besichtigung des Museums hinter uns gebracht hatten, ging es auf Futtersuche. laut Martins Reisefuehrer sollte es in der Gegend um die Kathedrale (von den Franzosen errichtet) zahlreiche Restaurants geben. Leider haben wir dann doch ewig suchen muessen und im Endeffekt weit weg von der Kathedrale gegessen... bloeder Reisefuehrer. Anschliessend sind wir auuf den Nachtmarkt und haben uns dort ein bisschen umgesehen, doch ausser viel gefaelschtem Kram gab es dort nichts wirklich besonderes. Gegenueber der Verkaufsstaende hatten aber auch noch ganz viele Strassenrestaurants ihre Pforten geoffnet und lockten die Kunden mit allerlei Delikatessen wie Frosch, Aal, Schlange und halb-ausgebrueteten Eier (das ekligste was man sich vorstellen kann!!!). Wir haben uns dann langsam auf den Weg in unser Zimmer gemacht und uns mit Martin noch fuer den folgenden Tag verabredet. Die Nacht ueber haben wir uns dann eingehend mit unserem Fernseher beschaeftigt, der neben premiere-aehnlichen Sendern auch noch mit dem Discovery-Channel glaenzen konnte, und diesmal sogar in Englisch.
So morgen werden wir dann noch die Stadt ein wenig besichtigen, mal schauen was es hier noch so gibt.
Man liest sich!
Nachdem wir unser Fruehstueck im Zimmer eingenommen hatten (Baguette mit La Vache Qui Rit und Marmelade), haben wir uns mit Martin im Bobby Brewers getroffen. Wir haben die letzten Neuigkeiten ausgetauscht und Martin hat uns noch erzaehlt, dass er auch wie wir nach Phu Quoc reisen will. Allerdings hat er keine Lust mit dem Bus und Boot dorthin zu fahren und wuerde das Flugzeug vorziehen. Da wir eigentlich auch keine Lust auf die umstaendliche Busfahrt hatten, haben wir uns anschliessend zusammen mit Martin ueber die Flugpreise bei zahlreichen Travel Agencies informiert. Leider war das Ergebnis fuer uns immer das Selbe: zu teuer. Im Endeffekt wuerde der Flug doppelt so viel wie die Bus & Boot Kombination kosten, und das ist definitiv zu viel fuer uns. Wir sind dann weiter in die Stadt um noch im offiziellen Buero von Vietnam Airlines nach den Preisen zu fragen, doch dort waren die Fluege sogar noch ein klein wenig teurer. Naja, aber wie gesagt fuer uns kam es ja eh nicht in Frage. Das Buero lag gegenueber vom Rathaus, dass von den Franzosen errichtet wurde und auch im dementsprechenden Stil erbaut ist. Vom Rathaus aus sind wir dann zur Reunification Hall gegangen. Hier endete der Vietnamkrieg symbolisch mit dem beruehmten Foto eines Vietkong-Panzers, der durch das Haupttor faehrt. Wir haben es uns dann aber erspart das Innere des Komplexes anzuschauen und sind lieber weiter zum War Remnants Museum (Kriegs-Ueberbleibsel-Museum).
Das Museum ist so eine Sache fuer sich, denn so wie die Amerikaner in den unzaehligen Vietnamfilmen immer nur aus ihrer Sicht die Geschehnisse schildern, scheuen die Vietnamesen ihrerseits auch nicht davor zurueck die Amerikaner an den Pranger zu stellen. Im Hof des Museums sind zahlreiche amerikanische Kriegsgeraete (Panzer, Hubschrauber, Flugzeuge, Bomben,...) zu sehen, die erstaunlicherweise alle restauriert sind. Im Inneren des Hauptgebaeudes kann bekommt man dann die wahren Schrecken des Krieges zu sehen. Einerseits die verschiedenen Waffen, die von den Amerikanern eingesetzt wurden und dazu passend die Bilder von Opfern dieser Waffen. Unter anderem die Bilder von komplett entstellten Menschen, die zum Teil von Agent Orange, Napalm oder Phosphor zugerichtet wurden. Diese Bilder machten (auch wenn sie natuerlich NUR die Vietnamesische Sicht zeigen) deutlich, dass die Amerikaner in gewisser Hinsicht auf einer Stufe mit anderen Verbrechern in der Weltgeschichte stehen und keine Unschuldslaemmer sind. In einer anderen Halle ausserhalb des Hauptgebaeudes konnte man die Bilder von Front-Journalisten sehen, die unmittelbar am Kriegsgeschehen beteiligt waren und ihn in atemberaubenden Bildern festhielten. Ihnen ist es zu verdanken, dass der Rest der Welt die Schrecken des Krieges unzensiert zu sehen bekam.
Nachdem wir die Besichtigung des Museums hinter uns gebracht hatten, ging es auf Futtersuche. laut Martins Reisefuehrer sollte es in der Gegend um die Kathedrale (von den Franzosen errichtet) zahlreiche Restaurants geben. Leider haben wir dann doch ewig suchen muessen und im Endeffekt weit weg von der Kathedrale gegessen... bloeder Reisefuehrer. Anschliessend sind wir auuf den Nachtmarkt und haben uns dort ein bisschen umgesehen, doch ausser viel gefaelschtem Kram gab es dort nichts wirklich besonderes. Gegenueber der Verkaufsstaende hatten aber auch noch ganz viele Strassenrestaurants ihre Pforten geoffnet und lockten die Kunden mit allerlei Delikatessen wie Frosch, Aal, Schlange und halb-ausgebrueteten Eier (das ekligste was man sich vorstellen kann!!!). Wir haben uns dann langsam auf den Weg in unser Zimmer gemacht und uns mit Martin noch fuer den folgenden Tag verabredet. Die Nacht ueber haben wir uns dann eingehend mit unserem Fernseher beschaeftigt, der neben premiere-aehnlichen Sendern auch noch mit dem Discovery-Channel glaenzen konnte, und diesmal sogar in Englisch.
So morgen werden wir dann noch die Stadt ein wenig besichtigen, mal schauen was es hier noch so gibt.
Man liest sich!
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1 Kommentare:
Also Aal hab ich schon mal gegessen, das schmeckt wirklich fein, aber den Rest find ich auch mal sehr eklig...