09.09.2008 - Luang Prabang
Heute war es endlich soweit, wir fuhren erneut zu den Kuang Si Wasserfaellen. Nach einem entspannten Fruehstueck im Joma Cafe (gestern waren wir doch am Mekong fruehstuecken, hab ich verwechselt) haben wir uns unsere Badesachen geschnappt und ein Tuk-Tuk genommen. Witzigerweise haben wir den gleichen Fahrer erwischt, der uns bereits zur Pak Ou Cave gebracht hatte. Zuerst sind wir aber zu dem Wasserfall gefahren, den wir bereits eine Woche zu vor per Fahrrad erkundet hatten. Diesmal war ein bisschen mehr Wasser vorhanden, da es die letzten Tage heftig geregtnet hatte. Wir waren die mal wieder die einzigen Touris vor Ort und Antonia, Gina und ich haben und direkt in die Fluten gestuerzt. Nachdem wir uns ueberwunden und das kalte Wasser betreten hatten, gab es kein Halten mehr. Antonia und ich haben sofort den Wasserfall erklommen und den Sprung ins kuehle Nass aus etwa einem Meter Hoehe gewagt. Anschliessend haben Gerhard und Gina sich uns angeschlossen. Als wir oberhalb des groesseren der beiden Wasserfaelle durch den Fluss zum Kleineren marschierten, kam ploetzlich eine 50 cm lange Wasserschlange auf mich zu. Die anderen habe ich nur noch durch einen Ausschrei "Schlange!" warnen koennen und dann habe ich den Rueckwaertsgang eingelegt. Die Schlange hat sich nicht wirklich fuer uns interessiert und ist dann in der Uferboeschung verschwunden, doch Gina war mittlerweile nichtmehr sonderlich von den Wasserfaellen angetan. Doch ihr Unmut war nur von kurzer Dauer und nach dem Sprung vom Wasserfall wollte sie sofort erneut hinauf, trotz Wasserschlangen.
Nach etwa einer Stunde sind wir dann 25 km weiter zu den Kwang Si Faellen gefahren. Dort haben wir erstmal zu Mittag gegessen und sind anschliessend weiter zu den Wasserfaellen. Diesmal hatte ich ja gluecklicherweise die Kamera mitgenommen und habe es mir nicht nehmen lassen genuegend Bilder zu machen. Gina und Conny, beide zum ersten Mal in Kuang Si, waren sichtlich vom Anblick der Wasserfaelle begeistert. Weiter flussabwaerts sind wir wieder zu dem Baum gelangt, von dem aus man in die Fluten springen kann. Der Baum war jedoch weit weniger beliebt als der 4 m hohe Wasserfall selbst, von dem sich dutzende von vornehmlich japanischen Touristen hinunterstuerzten. Nachdem wir einige Spruenge beobachtet hatten, konnten auch wir uns nicht mehr zurueckhalten und wagten den 4 m Sprung. Auch wenn wir alle etwas Schiss hatten, so war es doch einfach unglaublich! Natuerlich beliessen wir es nicht bei einem Sprung und auch den Baum haben wir ausgetestet. Nachdem wir uns muede gesprungen hatten und es auch langsam Zeit wurde, haben wir noch schnell den Aufstieg zur Kante des Wasserfalls in Angriff genommen. Da ich bereits wusste, dass der eine Weg leichter war als der andere, konnten wir uns die "Qualen" vom letzten Mal sparen. Oben angelangt haben wir viele Bilder gemacht und keine unserer Kameras landete im Schlamm. Beim Abstieg ist mir dann ploetzlich an meinem Fuss ein kleiner schwarzer Wurm, etwa 2 cm lang, aufgefallen. Ich wollte ihn von meinem Fuss entfernen, doch ich merkte, dass er sich festgebissen hatte. Da ich diese Vorstellung nicht besonders schoen fand, habe ich direkt nach jemandem geruden und die Studienkollegin von Antonias Mutter, Conny, hat ihn mir entfernt, doch irgendwie hat die Stelle dann total gebrannt. Naja, kurz bevor wir Gerhard und Antonia erreicht hatten, die beide nicht mehr hoch wollten, habe ich noch einen dieser Wuermer an meinem anderen Fuss entdeckt. Voller Panik bin ich dann zu Antonia gerannt, die mir den Wurm per Pinzette entfernen sollte, da ich schliesslich nicht von Wuermern aufgefressen werden wollte. Auch ein Dritter lies nicht lange auf sich warten, doch nach gruendlicher Kontrolle meiner Fuesse und dem Rest meiner Beine ist kein Wurm mehr aufgetaucht. Rosel meinte, dass es Blutegel waren, wenn dann kame die mir aber ziemlich klein vor, im Vergleich zu dem, den Antonia in Malaysia hatte. Naja, war aber alles halb so schlimm und die beiden anderen haben beim Entfernen auch nicht weh getan.
Auf dem Heimweg waren wir alle schrecklich muede und haben versucht die Augen ein wenig zu zu machen. Im Guesthouse waren die Schmerzen in meinem Fuss verschwunden und wir haben uns alle eine Dusche gegoennt. Anschliessend haben wir unseren letzten Abend in Luang Prabang mit einer Pizza ausklingen lassen. Morgen fahren wir mit einem Minibus weiter nach Boten um dort die Grenze nach China zu ueberqueren, mal sehen was das wird.
Abends haben wir Ben aus Frankreich nochmal getroffen und noch mit anderen am Tisch vor unserm Guesthouse ein wenig gefeiert. Es wurde ein bisschen spaeter und meine Packversuche waren wenig motiviert... mal sehen wie das mit dem Aufstehen morgen um halb 7 Uhr wird!
So, wir lesen uns dann!
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1 Kommentare:
Hi Basti,
wir(Gabi, Dieter, Papa und ich) sitzen gerade an meinem Lap und schaun uns Fotos an. Geläs hamma nix, awwa mir schigge alle ganz viele liebe Grüße und Bussis....