07.01.2009 - Chennai
Endlich sind wir in Indien! Von Colombo aus verliessen wir heute Morgen Sri Lanka und ging es wieder mit Air India Express nach Chennai. Im Flugzeug hatten wir ziemlich viele Leute einer bestimmten Volksgruppierung aus Sri Lanka, die allesamt barfuss und schwarz gekleidet zu einem Kongress nach Chennai reisten. Sie sahen allesamt sehr krass aus (zottelige Haare, bemalte Stirn) und schienen zum ersten Mal zu fliegen, denn als wir in Chennai gelandet waren und garde mal von der Landebahn abbogen, standen sie alle auf und wollten schon ihr Gepaeck holen, was die Stewardessen zur Weissglut brachte. Im Terminal sahen wir bei der Immigration auch noch weitere dieser Kongressteilnehmer, die jedoch aus Singapur kamen, alle hatten aber das gleiche Erscheinungsbild. Nach unserer Ankunft haben wir zu allererst mal unsere Plaene ueber den Haufen geworfen und haben uns Chennai gestellt, eigentlich wollten wir die Grossstadt auf direktem Weg verlassen. Wir sind dann doch per Zug erstmal in die Stadt gefahren und haben sogleich einen Einblick in das urbane Indien bekommen. Die ganze Zugfahrt ueber sahen wir riesige Muellberge und zahlreiche Elendsviertel. Wir ueberquerten einige Fluesse, die total verdreckt waren (schwarzes Wasser, Muellufer, ekelerregender Geruch) und mit einer Kloake mehr gemein haben als mit einem idyllischen Gewaesser. Mittendrin sah man dann immerwieder inmitten des Muells eine "weidende" Kuh. Als wir dann an einer Bahnstation umsteigen mussten, lag auf einer Treppe eine Person, die mit einem verdrecktem Laken zugedeckt war. Sie sah sehr abgemagert aus und das Laken war mit ihren eigenen Faekalien versaut. Soviel zu den ersten Eindruecken in Indien *gg*.
Chennai ist die Zentrale der Autoindustrie in Indien und die Metroploe im Sueden Indiens, ich gehe daher mal davon aus, dass es auf dem Land ein wenig besser aussieht als in dieser Grossstadt. In dem Viertel in dem wir jetzt wohnen ist es aber nicht so krass wie in den Slums und unser Hotel ist auch sauber und ordentlich. Wir haben uns erstmal ein paar Stuendchen hingelegt, da wir ja seit heute morgen auf den Beinen waren. Abends haben wir uns dann unser Viertel ein wenig angeschaut und einen Chai, ein besonderer Indischer Tee mit Milch, getrunken. Unser Viertel strotzt nur so vor Leben und ueberall herrscht ein geschaeftiges Treiben. Es war auch nicht weiter schwer ein Internetcafe zu finden, da es ab jeder Ecke mindestens zwei Stueck gibt. Ob wir morgen noch in Chennai bleiben, muessen wir mal abwarten wie wir so drauf sind, als naechstes werden wir auf jeden Fall nach Mahalipuram fahren, das mit 12.000 Einwohnern ein gutes Stueck kleiner ist als Chennai.
So, ich verabschiede mich in bester Dharma-Manier mit einem NAMASTE!
Endlich sind wir in Indien! Von Colombo aus verliessen wir heute Morgen Sri Lanka und ging es wieder mit Air India Express nach Chennai. Im Flugzeug hatten wir ziemlich viele Leute einer bestimmten Volksgruppierung aus Sri Lanka, die allesamt barfuss und schwarz gekleidet zu einem Kongress nach Chennai reisten. Sie sahen allesamt sehr krass aus (zottelige Haare, bemalte Stirn) und schienen zum ersten Mal zu fliegen, denn als wir in Chennai gelandet waren und garde mal von der Landebahn abbogen, standen sie alle auf und wollten schon ihr Gepaeck holen, was die Stewardessen zur Weissglut brachte. Im Terminal sahen wir bei der Immigration auch noch weitere dieser Kongressteilnehmer, die jedoch aus Singapur kamen, alle hatten aber das gleiche Erscheinungsbild. Nach unserer Ankunft haben wir zu allererst mal unsere Plaene ueber den Haufen geworfen und haben uns Chennai gestellt, eigentlich wollten wir die Grossstadt auf direktem Weg verlassen. Wir sind dann doch per Zug erstmal in die Stadt gefahren und haben sogleich einen Einblick in das urbane Indien bekommen. Die ganze Zugfahrt ueber sahen wir riesige Muellberge und zahlreiche Elendsviertel. Wir ueberquerten einige Fluesse, die total verdreckt waren (schwarzes Wasser, Muellufer, ekelerregender Geruch) und mit einer Kloake mehr gemein haben als mit einem idyllischen Gewaesser. Mittendrin sah man dann immerwieder inmitten des Muells eine "weidende" Kuh. Als wir dann an einer Bahnstation umsteigen mussten, lag auf einer Treppe eine Person, die mit einem verdrecktem Laken zugedeckt war. Sie sah sehr abgemagert aus und das Laken war mit ihren eigenen Faekalien versaut. Soviel zu den ersten Eindruecken in Indien *gg*.
Chennai ist die Zentrale der Autoindustrie in Indien und die Metroploe im Sueden Indiens, ich gehe daher mal davon aus, dass es auf dem Land ein wenig besser aussieht als in dieser Grossstadt. In dem Viertel in dem wir jetzt wohnen ist es aber nicht so krass wie in den Slums und unser Hotel ist auch sauber und ordentlich. Wir haben uns erstmal ein paar Stuendchen hingelegt, da wir ja seit heute morgen auf den Beinen waren. Abends haben wir uns dann unser Viertel ein wenig angeschaut und einen Chai, ein besonderer Indischer Tee mit Milch, getrunken. Unser Viertel strotzt nur so vor Leben und ueberall herrscht ein geschaeftiges Treiben. Es war auch nicht weiter schwer ein Internetcafe zu finden, da es ab jeder Ecke mindestens zwei Stueck gibt. Ob wir morgen noch in Chennai bleiben, muessen wir mal abwarten wie wir so drauf sind, als naechstes werden wir auf jeden Fall nach Mahalipuram fahren, das mit 12.000 Einwohnern ein gutes Stueck kleiner ist als Chennai.
So, ich verabschiede mich in bester Dharma-Manier mit einem NAMASTE!
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1 Kommentare:
Wie peinlich, Chennai kenn ich noch nicht mal... Sind aber ja berauschende erste Eindrücke ;)
Tee mit Milch war bestimmt mal ne wilkommene Abwechslung, nachdems vorher bestimmt laufend eher Zucker mit Tee gab, oder? ;)