16.12.2008 - Kuta Beach, Bali
Bali ist ein zwieschneidiges Schwert. Der Tourismus hat Bali deutlich veraendert, was ja ganz klar ist, und heute haben bestimmte Orte (wie Kuta) viele Nachteile. Dadurch, dass diese Orte aber besser erschlossen und entwickelt sind, ergeben sich fuer den Urlauber aber auch einige Vorteile.
Die offensichtlichsten Nachteile:
Bali ist ein zwieschneidiges Schwert. Der Tourismus hat Bali deutlich veraendert, was ja ganz klar ist, und heute haben bestimmte Orte (wie Kuta) viele Nachteile. Dadurch, dass diese Orte aber besser erschlossen und entwickelt sind, ergeben sich fuer den Urlauber aber auch einige Vorteile.
Die offensichtlichsten Nachteile:
- Viele andere Touristen
In Kuta ist der "Lonely Planet" und der Traum vom einsamen Paradies laengst ausgetraeumt. An jeder Ecken lauern braungebrannte Sunnyboys aus Australien und dem Rest der Welt, die wegen des Wellenreitens hier sind, ausserdem ist es wie fuer uns Mallorca und fuer die Amerikaner Cancun, ein wahrer Ballermann. - Viel Verkehr
Wo die Infrastruktur hoch ist und der Tourismus floriert, brauch man viele Taxi und sonstige Gefaehrte. Die Strassen in und rund um Kuta sind meistens ueberfuellt und es besteht ein staendiger Grundlaermpegel. Die Luft ist natuerlich auch nicht die Beste und jeder will einem "Transport" und "Taxis" andrehen. - Kein sauberer Strand
Viele Menschen = viel Muell. Diese Gleichung geht immer wieder auf und ist meiner Meinung nach eines der groessten Probleme in Entwicklungslaendern. Ich will jetzt keine Doktorarbeit darueber schreiben, aber Verschmutzung in Entwicklungslaendern ist wirklich eines der groessten Aergernisse fuer Touristen, mal ganz abgesehen von den Folgen fuer die dort ansaessige Bevoelkerung und die Natur.
Es gibt noch weitere Nachteile, aber ich will es mal hierbei belassen, da die meisten Dinge ja eh mit den Drei oben genannten eng verflochten sind, selbst die Vorteile haengen entscheidend mit dem ersten Punkt zusammen:
- Geringes Preisniveau
Da die Touristenbranche auf Bali sehr gut ausgebaut ist und viele Menschen ihr Glueck darin suchen, ist die Konkurrenz dementsprechend hoch und man kann ziemlich viel bei den Preisen herausschlagen. Ob Souvenirs oder gebrannte CDs, das meiste ist billiger als in Bangkok, selbst wenn man noch nicht gehandelt hat. Auch die Unterkuenfte und das Essen sind oft relativ gut und vom Preis her akzeptabel. - Westliche Annehmlichkeiten
Hard Rock Cafe, McDonalds, Pizza Hut, Starbucks, Surferlaeden, Supermaerkte, Malls usw. wer die Wahl hat, hat die Qual! Kuta ist vergleichbar mit der Innenstadt von Frankfurt oder mit Huntington Beach in Kalifornien. Es gibt Nichts was es nicht gibt und das zu einigermassen indonesischen Preisen.
Alles in allem ist Kuta Beach natuerlich kein einsamer Ort und es wimmelt an manchen Ecken nur so von Masseusen, die eher wie Prostituierte angezogen sind, aber manche Annehmlichkeit machen einige Nachteile wieder wett, wenn ich auch trotzdem die Einsamkeit eines Strandes auf Phu Quoc in Vietnam vorziehe.
Heute haben wir uns aber von den Annehmlichkeiten verleiten lassen und haben nach unserem Fruehstueck, das in unserem Zimmerpreis enthalten ist, ein zweites Fruehstueck bei Starbucks zu uns genommen. Anschliessend hat Martin uns ein wenig durch Kuta gefuerht und so sind wir schliesslich in der Mall gelandet, aber eher weil wir einen Garuda gesucht haben. Was das ist, ist ein bisschen schwer zu erklaeren, auf jedenfall ist der Garuda eine Art Vogel und gleichzeitig das Wappentier von Indonesien. Es gibt sie als Holzschnitzereien mit bunter Bemalung zu kaufen, doch in der Mall wurden wir nicht fuendig, was bedeutet, dass wir morgen in ein Handwerks-Dort fahren werden, da ich unbedingt eine solche Schnitzerei moechte. Nach der Mall ging es noch zu Gloria Jeans Coffee, einer Starbucks-Kopie, die jedoch relativ gut ist und in der man kostenlos einen PC nutzen darf. Dort hat uns dann die freudige Mitteilung erreicht, dass es in naechster Zeit in Saarbruecken wohl ein Starbucks geben wird. Allen meine Freunde wird das sehr traurig stimmen, denn so macht es naechtliche Frankfurt-Fahrten unnoetig, was jedoch nicht heisst, dass wir es nicht trotzdem machen koennen. Abends sind wir mit Martin noch was Essen und haben uns dann in einem tollen Internetcafe mal zuhause gemeldet, was sonst in Indonesien nie wirklich einfach war, ein weiterer Vorteil der sich aus einer augebauten Infrastruktur ergibt!
Bis bald!
Heute haben wir uns aber von den Annehmlichkeiten verleiten lassen und haben nach unserem Fruehstueck, das in unserem Zimmerpreis enthalten ist, ein zweites Fruehstueck bei Starbucks zu uns genommen. Anschliessend hat Martin uns ein wenig durch Kuta gefuerht und so sind wir schliesslich in der Mall gelandet, aber eher weil wir einen Garuda gesucht haben. Was das ist, ist ein bisschen schwer zu erklaeren, auf jedenfall ist der Garuda eine Art Vogel und gleichzeitig das Wappentier von Indonesien. Es gibt sie als Holzschnitzereien mit bunter Bemalung zu kaufen, doch in der Mall wurden wir nicht fuendig, was bedeutet, dass wir morgen in ein Handwerks-Dort fahren werden, da ich unbedingt eine solche Schnitzerei moechte. Nach der Mall ging es noch zu Gloria Jeans Coffee, einer Starbucks-Kopie, die jedoch relativ gut ist und in der man kostenlos einen PC nutzen darf. Dort hat uns dann die freudige Mitteilung erreicht, dass es in naechster Zeit in Saarbruecken wohl ein Starbucks geben wird. Allen meine Freunde wird das sehr traurig stimmen, denn so macht es naechtliche Frankfurt-Fahrten unnoetig, was jedoch nicht heisst, dass wir es nicht trotzdem machen koennen. Abends sind wir mit Martin noch was Essen und haben uns dann in einem tollen Internetcafe mal zuhause gemeldet, was sonst in Indonesien nie wirklich einfach war, ein weiterer Vorteil der sich aus einer augebauten Infrastruktur ergibt!
Bis bald!
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