11.11.2008 - Chiang Mai
Da wir uns gestern ja entschlossen hatten, doch nicht mehr nach Laos zu fahren, haben wir unsere Plaene fuer heute ueber den Haufen geworfen und haben heute ausgeschlafen. Zum Fruehstueck haben wir schweren Herzens unsere letzte Dose Lyoner verdrueckt, wir hatten halt einfach mal Lust auf was anderes, immerhin haben wir uns die Dose lange aufgespart. Wir haben uns dann langsam auf den Weg gemacht um und ein paar Wats in der Stadt anzuschauen. Chiang Mai ist die Wat-Capital von Thailand, es gibt hier und in der Umgebung mehr als 300 Wats (!), mehr als genug also um etwas zum anschauen zu haben. Die Altstadt von Chiang Mai ist komplett von einem Wassergraben eingegrenzt und teilweise stehen noch Teile der alten Stadtmauer. Ausserhalb davon befindet sich quasi das neue Chiang Mai und dort gibt es Shopping Malls, Hotels usw. Nach unserer kleinen Wat-Tour sind wir ersteinmal in die naechstgelegene Mall um ein bisschen zu bummeln. Auf dem Weg dahin sind wir durch ein paar "Technik-Malls" gegangen, wo man allerlei Computerteile und Laptops bekommt. Ich wollte dort nach einer neuen Speicherkarte fuer meine Kamera suchen, doch irgendwie fand ich nix passendes und wir hatten auch beide nicht gerade besonders viel Lust jeden einzelnen PC-Laden (und davon gab es einige) zu durchsuchen. Als wir dann an der eigentlichen Mall ankamen, haben wir , wie es der Zufall so will, Martin getroffen. Wir hatten uns eigentlich fuer heute abend verabredet, da wir heute eigentlich einen Roller mieten wollten um die Umgebung unsicher zu machen, aber wie gesagt, wir haben unsere Plaene ja geaendert. Wir haben dann einen Kaffee zusammen getrunken und Martin war ganz begeistert vom neuen James Bond, den er gerade im Kino in der Mall gesehen hatte. Ich hab mich noch kurz im Internet ueber das Wechseln von Kip zu Baht informiert, denn wir hatten bei ein paar Banken bereits gefragt, doch die wollten nicht wechseln. Schnell bekam ich heraus, dass man Laotische Kip nicht ausserhalb von Laos wechseln kann, selbst die Reisebank in Deutschland wuerde diese Waehrung nicht wechseln, na toll. Die Frage ist, was machen wir mit 1,8 Millionen Kip (ca. 215 Dollar) wenn wir sie nemmehr gebrauchen koennen? Uns kam schnell die Idee, dass wir einen Israeli, der im Nachbarzimmer in unserem Guesthouse wohnt und bald nach Laos faehrt, fragen koennten, ob er vielleicht tauschen moechte. Wir wollten ihm heut abend mal eine Nachricht hinterlassen. Unser bummeln in der Mall war im Endeffekt nicht mehr als Windowshopping und anschliessend sind wir mit einem Pick-Up zum Fluss gefahren, um uns dort das "Loy Krathong Festival" anzuschauen.
Leider kann ich euch nicht mit allen Hintergrundinfors versorgen, da ich es schlicht und ergreifend nicht weiss. Jedenfalls basteln die Thais aus Bananenblaettern, Blumen und Kerzen kleine Schiffchen, die sie in den Fluss setzen und abtreiben lassen, hiermit spuehlen sie ihre Suenden davon. Zusaetzlich lassen sie eine Art von vereinfachtem Heissluftballon in den Himmel steigen, was ihre Wuensche symbolisiert. Alles in allem eine sehr schoene Tradition, die kleinen Schiffchen sehen besonders toll aus mit den verschiedenen Blumen und Farben. Der Himmel ist Nachts gefuellt mit den Heissluftballons, sodass wir einmal dachten, wir wuerden den Sternenhimmel sehen, doch in Wirklichkeit waren es hunderte von Ballons. Auch wir haben uns es nicht nehmen lassen und haben ein kleines Schiffchen losgeschickt (nicht das wir irgendwelche Suenden haetten) und haben einen Ballon in die Luefte geschickt. Die Einheimischen wollten uns alle beim Starten des Ballons behilflich sein doch wir haben es eigentlich ganz gut hinbekommen, im Gegensatz zu manchen Ballons, die sich in Baeumen verfingen und in Brand gerieten. Wir haben dem ganzen Spektakel, das zusaetlich noch von Feuerwerkskoerpern begleitet wurde, noch eine Weile zugeschaut und sind dann weiter zum Festplatz. Dort ging es zu wie auf ner Kirmes. Neben Essens- und Verkaufsstaenden gab es eine Showbuehne mit Taenzerinnen und einer Band. Fuer die Kleinen gab es ein Riesenrad und eine Huepfburg. Wir hatten das Gefuehl, dass der Ganze Ort auf den Beinen war, ueberall Leute und ueberall war einfach was los, richtig schoen. Durch Chinatown sind wir dann zurueck in Richtung Hauptstrasse und sind dann zurueck ins Guesthouse um ins Bett zu huepfen, wegen der vielen Boeller und Raketen bekamen wir zwar fast keinen Schlaf, aber ansonsten war das Fest heute sehr schoen anzusehen. Die naechsten beiden Tage wird es dann noch so weitergehen, wobei ich mal gespannt bin, ob am letzten Tag irgendetwas spezielles kommt.
Vor dem Schlafen haben wir dem Israeli im Nachbarzimmer einen Zettel unter der Tuer durchgeschoben. Mal sehen was er davon haellt und ob er sich meldet wegen dem laotischen Geld.
So, bis denn!
Da wir uns gestern ja entschlossen hatten, doch nicht mehr nach Laos zu fahren, haben wir unsere Plaene fuer heute ueber den Haufen geworfen und haben heute ausgeschlafen. Zum Fruehstueck haben wir schweren Herzens unsere letzte Dose Lyoner verdrueckt, wir hatten halt einfach mal Lust auf was anderes, immerhin haben wir uns die Dose lange aufgespart. Wir haben uns dann langsam auf den Weg gemacht um und ein paar Wats in der Stadt anzuschauen. Chiang Mai ist die Wat-Capital von Thailand, es gibt hier und in der Umgebung mehr als 300 Wats (!), mehr als genug also um etwas zum anschauen zu haben. Die Altstadt von Chiang Mai ist komplett von einem Wassergraben eingegrenzt und teilweise stehen noch Teile der alten Stadtmauer. Ausserhalb davon befindet sich quasi das neue Chiang Mai und dort gibt es Shopping Malls, Hotels usw. Nach unserer kleinen Wat-Tour sind wir ersteinmal in die naechstgelegene Mall um ein bisschen zu bummeln. Auf dem Weg dahin sind wir durch ein paar "Technik-Malls" gegangen, wo man allerlei Computerteile und Laptops bekommt. Ich wollte dort nach einer neuen Speicherkarte fuer meine Kamera suchen, doch irgendwie fand ich nix passendes und wir hatten auch beide nicht gerade besonders viel Lust jeden einzelnen PC-Laden (und davon gab es einige) zu durchsuchen. Als wir dann an der eigentlichen Mall ankamen, haben wir , wie es der Zufall so will, Martin getroffen. Wir hatten uns eigentlich fuer heute abend verabredet, da wir heute eigentlich einen Roller mieten wollten um die Umgebung unsicher zu machen, aber wie gesagt, wir haben unsere Plaene ja geaendert. Wir haben dann einen Kaffee zusammen getrunken und Martin war ganz begeistert vom neuen James Bond, den er gerade im Kino in der Mall gesehen hatte. Ich hab mich noch kurz im Internet ueber das Wechseln von Kip zu Baht informiert, denn wir hatten bei ein paar Banken bereits gefragt, doch die wollten nicht wechseln. Schnell bekam ich heraus, dass man Laotische Kip nicht ausserhalb von Laos wechseln kann, selbst die Reisebank in Deutschland wuerde diese Waehrung nicht wechseln, na toll. Die Frage ist, was machen wir mit 1,8 Millionen Kip (ca. 215 Dollar) wenn wir sie nemmehr gebrauchen koennen? Uns kam schnell die Idee, dass wir einen Israeli, der im Nachbarzimmer in unserem Guesthouse wohnt und bald nach Laos faehrt, fragen koennten, ob er vielleicht tauschen moechte. Wir wollten ihm heut abend mal eine Nachricht hinterlassen. Unser bummeln in der Mall war im Endeffekt nicht mehr als Windowshopping und anschliessend sind wir mit einem Pick-Up zum Fluss gefahren, um uns dort das "Loy Krathong Festival" anzuschauen.
Leider kann ich euch nicht mit allen Hintergrundinfors versorgen, da ich es schlicht und ergreifend nicht weiss. Jedenfalls basteln die Thais aus Bananenblaettern, Blumen und Kerzen kleine Schiffchen, die sie in den Fluss setzen und abtreiben lassen, hiermit spuehlen sie ihre Suenden davon. Zusaetzlich lassen sie eine Art von vereinfachtem Heissluftballon in den Himmel steigen, was ihre Wuensche symbolisiert. Alles in allem eine sehr schoene Tradition, die kleinen Schiffchen sehen besonders toll aus mit den verschiedenen Blumen und Farben. Der Himmel ist Nachts gefuellt mit den Heissluftballons, sodass wir einmal dachten, wir wuerden den Sternenhimmel sehen, doch in Wirklichkeit waren es hunderte von Ballons. Auch wir haben uns es nicht nehmen lassen und haben ein kleines Schiffchen losgeschickt (nicht das wir irgendwelche Suenden haetten) und haben einen Ballon in die Luefte geschickt. Die Einheimischen wollten uns alle beim Starten des Ballons behilflich sein doch wir haben es eigentlich ganz gut hinbekommen, im Gegensatz zu manchen Ballons, die sich in Baeumen verfingen und in Brand gerieten. Wir haben dem ganzen Spektakel, das zusaetlich noch von Feuerwerkskoerpern begleitet wurde, noch eine Weile zugeschaut und sind dann weiter zum Festplatz. Dort ging es zu wie auf ner Kirmes. Neben Essens- und Verkaufsstaenden gab es eine Showbuehne mit Taenzerinnen und einer Band. Fuer die Kleinen gab es ein Riesenrad und eine Huepfburg. Wir hatten das Gefuehl, dass der Ganze Ort auf den Beinen war, ueberall Leute und ueberall war einfach was los, richtig schoen. Durch Chinatown sind wir dann zurueck in Richtung Hauptstrasse und sind dann zurueck ins Guesthouse um ins Bett zu huepfen, wegen der vielen Boeller und Raketen bekamen wir zwar fast keinen Schlaf, aber ansonsten war das Fest heute sehr schoen anzusehen. Die naechsten beiden Tage wird es dann noch so weitergehen, wobei ich mal gespannt bin, ob am letzten Tag irgendetwas spezielles kommt.
Vor dem Schlafen haben wir dem Israeli im Nachbarzimmer einen Zettel unter der Tuer durchgeschoben. Mal sehen was er davon haellt und ob er sich meldet wegen dem laotischen Geld.
So, bis denn!
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