16.10.2008 - Phu Quoc
Um 4.30 Uhr morgens wurde ich geweckt, wir waren in Rach Gia angekommen, viel zu frueh wenn man mich fragt. Wir wurden dann mit einem Auto zu den Bootsanlegern gebracht und Eva versuchte verzweifelt herauszubekommen, wo sie ihr Bootsticket bekommt. Sie hatte es bereits in HCMS bezahlt, sollte es aber hier bei einer Agentur abholen. Da die Agenturen erst um 6 Uhr aufmachten, tranken wir erstmal in aller Ruhe einen Kaffee. Die Restaurants hatte alle schon auf und auch auf der Strasse waren schon ein paar Vietnamesen unterwegs, UM 4.30 UHR!!! Wir waren eigentlich alle total fertig, doch die Hocker waren etwas unbequem um darauf zu schlafen. Um 6 Uhr haben wir dann versucht Tickets fuer das Boot um 8 Uhr zu bekommen, doch leider waren alle Tickets fuer das Boot schon weg. Nur Eva bekam noch eines, aber auch nur weil sie bereits reserviert und bezahlt hatte. Da standen wir nun, kein Booticket und vollkommen planlos. Es gab noch eine einzige Moeglichkeit um noch auf die Insel zu kommen, das Boot um 10 Uhr, das jedoch von einem anderen Ort aus faehrt, zu dem man erstmal 2 Stunden lang mit dem Bus fahren muss. Bevor wir dann gar nicht fahren, haben wir uns relativ schnell entschieden und die Tickets gekauft. Da Eva vorgeschlagen hatte auf der Insel ein Taxi zu teilen, hat auch sie ihr anderes Ticket zurueckgegeben und sich dann zusammen mit uns auf den Weg zum 10 Uhr-Boot begeben.
Die Busfahrt zum anderen Faehrhafen war richtig schlimm. Der Busfahrer ist wie ein Henker durch die Strassen gedonnert und wenn wir ueber eine Bruecke gefahren sind, habe wir auf der Rueckbank fast einen halben Meter abgehoben. Letztendlich haben wir dann das Boot erreicht, ein Tragflaechenboot, dass fuer den Weg zur Insel nur 1 Stunde brauchen sollte. Innen konnte man richtig bequem sitzen und hatte auch richtig viel Platz. Als das Boot dann losfuhr, kam der Bug richtig aus dem Wasser raus und wir wurden auch richtig schnell, bis der Kapitaen abgebremst hat. Dann hat er aber wieder beschleunigt und eine Zeit lang ging es dann ganz gut voran, bis der Kapitaen wieder abgebremst hat. Das Spielchen ging ein paar Mal hin und her bis wir dann doch die ganze Zeit langsam gefahren sind. Erst kurz vor der Insel, etwa fuer die letzten 20 Minuten, hat der Skipper wieder alles rausgeholt und wir sind im wahrsten Sinne des Wortes uebers Wasser geflogen. Auch im Innenraum war angenehm ruhig und das Boot bewegte sich kaum. Auf jeden Fall haben wir aber anstatt der versprochenen Stunde, satte 3 Stunden gebraucht und sind erst gegen halb 2 Uhr auf der Insel angekommen. Naechster Schritt: Taxisuche. Es kam natuerlich direkt ein freundlicher Herr auf uns zu und bot sich an um uns zu den Bungalows zu fahren, die wir uns ausgesucht hatten, leider nur fuer 40.000 Dong. Da uns das zu teuer war, sind wir einfach weiter gegangen, als dann ein Typ uns mit dem Roller hinterher kam und sagte, dass er uns fuer 20.000 Dong mitnimmt aber schon 5 Leute im Bus hat, die alle 40.000 Dong bezahlen. Wir duerften niemandem sagen, dass wir weniger bezahlt haben, sonst muessten wir auch 40.000 Dong zahlen. Also sind wir eingestiegen und direkt fragte uns jemand, wieviel wir zahlen wuerden. Wir haben natuerlich gesagt, dass wir auch 40.000 Dong zahlen und damit war die Sache gut.
20 Minuten spaeter waren wir in der Anlage angekommen und bekamen verschiedene Bungalows gezeigt. Schnell hatten wir einen passenden fuer stramme 9 Dollar gefunden. Ab Morgen wird sich unser Beitrag dann aber auf 6 Dollar reduzieren, da Eva dann bei uns einziehen wird. Eigentlich wollten wir das nicht, aber sie reist allein und kommt diese Nacht noch bei einer Franzoesin unter, danach muesste sie einen Bungalow alleine zahlen und wir haben uns dann bereit erklaert mit ihr zu teilen, was ja auch fuer uns von Vorteil ist. Nach dem Einzug ins Bungalow, das etwa 50 m vom super schoenen Strand weg ist, haben wir einen Sprung ins kuehle Nass gewagt und anschliessend etwas gegessen. Wir hatten zwar in Rach Gia ein bisschen Reis mit Fleisch (das im uebrigen wie Schwenker geschmeckt hat!!!) gegessen, aber das war ja um 6 Uhr. Es stellte sich schnell heraus, dass das Restaurant, das zu unserer Anlage gehoert und direkt am Strand liegt, das Billigste weit und breit ist, also war die Wahl des Lokals nicht schwer und im Endeffekt war das Essen sehr gut.
Viel haben wir heute nicht mehr gemacht, es ging uns auch nur drum einfach mal den Strand zu geniessen. Abends haben wir dann noch einen wunderschoenen Sonnenuntergang gesehen, bevor wir dann total erschoepft von diesem Anstrengenden Tag ins Bett sind.
Bis morgen!
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