05.10.2008 - Siem Reap
Heute haben wir zum Glück nichts mehr besichtigt, die drei Tage Angkor haben definitiv ihre Spuren hinterlassen. Der heutige Tag stand unter dem Motto "Ausschlafen und Nichtstun!". Antonia konnte das Ganze konsequenter durchziehen als ich und blieb daher ein gutes Stück länger liegen als. Währenddessen beobachtete ich ein paar aus Frankreich, als Radtouristen unterwegs, bei den Vorbereitungen zur Weiterfahrt. Die Beiden sind vor 14 Monaten in der Nähe von Lyon losgefahren und haben den Großteil des Weges hierher per Fahrrad zurückgelegt. Nur zweimal mussten sie wegen Einreiseproblemem aufs Flugzeug umsteigen. Auch ich hab während der Reise ein Buch von einem Schweizer gelesen, der auch mit dem Fahrrad um die Welt gereist ist. Er war sieben Jahre unterwegs, teilweise in den entlegensten Winkeln der Welt, teilweise ohne Visa und ganz allein. Wenn man das mit unserer Art zu reisen vergleicht, dann ist das doch eher das wahre Abenteuer, wir dagegen sind Luxustouristen. Man braucht jedoch den Willen um so eine Tour durchzuziehen und daher habe ich vor Radtouristen den allergrößten Respekt. Nach Asien geht es für die beiden weiter nach Südamerika bevor sie dann über Portugal wieder nach Hause fahren. Irgendwann ist Martin noch zu uns gestoßen und selbst Antonia hat es aus dem Bett geschafft um die beiden Franzosen zu verabschieden und mit uns zu frühstücken.
Anschliessend haben wir uns ins Untermetcafé verzogen, da das Blog dringend Pflege nötig hatte und ich noch Bilder hochladen wollte. Erstaunlicherweise war die Verbindung hier super schnell und auch der PC war ziemlich gut, sodass ich ziemlich gut voran kam. Irgendwann hatten wir beide keine Lust mehr und haben an einer Garküche fantastische Nudeln gegessen. Danach sind wir in die Stadt um auf dem Markt nach T-Shirts zu schauen. Leider waren unsere Verhandlungen nicht erfolgreich, also haben wir uns deprimiert in ein klimatisiertes Café verzogen. Nach einem Kaffee und einem Croissant fing auch das Mittagessen an durchschlagende Wirkung bei mir zu zeigen und so flüchtete ich mich zurück ins Guesthouse, auch den restlichen Abend fühlte ich mich nicht besonders Wohl.
Später saßen wir noch mit Martin und einem Paar aus Irland zusammen und haben uns noch von Martin verabschiedet, da er morgen nach Phnom Penh weiterreist. Wir hatten drei wirklich schöne Tage zusammen mit ihm in Angkor und es ist schade, dass wir uns wohl nicht mehr sehen werden. Aber wer weiss, die Welt ist doch so klein, wir wuerden uns auf jeden Fall freuen.
Wir werden erst übermorgen weiter nach Phnom Penh fahren, was wegen meiner plötzlichen Magenprobleme auch gut so ist. Morgen werden wir dann nochmal nach T-Shirts schauen und ansonsten noch ein wenig ausruhen.
CU!
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2 Kommentare:
Brauchst du wirklich T-Shirts?;-) Als ich das letzte Mal in deinen Schrank geschaut habe, dachte ich noch, daß, wenn du zuhause wärst, du 2 Monate lang jeden Tag ein anderes Shirt tragen könntest, ohne daß ich waschen muß......sfg! Überlegs dir bitte nochmal....lach :-)
Ansonsten auch von mir "Respekt" für die Radtouristen!!!!
lg Mama
Ja, nur mit dem Rad soweit zu kommen, das ist echt Wahnsinn. Und sie wollen ja wirklich noch fast um die ganze Welt... wow...