15.09.2008 - Dali
Die Nacht im Zug war einfach fantastisch. Zugegeben, man kann im Zug nicht so gut schlafen wie in einem Bett, aber das hier kam schon nahe ran. Am Bahnhof haben wir uns ein Taxi besorgt und selbstverstaendlich haben wir mal wieder den bescheuertsten Taxi-Fahrer unter allen anwesenden erwischt. Eigentlich hatten wir mit ihm abgemacht, dass er das Taximeter benutzt, doch nach dem losfahren hat er es nicht eingeschaltet. Selbst nach einem kleinen Aufstand von Antonia hat er sich nicht ueberzeugen lassen, doch da ihre Eltern in einem anderen Taxi schon vorgefahren waren, mussten wir tatenlos zusehen, wie wir mal wieder verarscht werden. Zu allem Ueberfluss haben die Taxis uns dann mitten in der Pampa vor den Toren der Stadt (Dali ist durch eine alte Stadtmauer mit Toren in jeder Himmelsrichtung begrenzt) rausgeschmissen, mit der Begruendung, sie duerften nicht in die Stadt fahren. Dabei hatten wir dem Taxifahrer eigentlich eine Karte mit der Adresse unseres Hostels gegeben und als Antonia und ich uns dann anschliessend auf die Suche nach dem Hostel machten, haben wir unzaehlige Taxis in der Stadt gesehen.
Nach scheinbar ewiger Suche haben wir unser Hostel dann gefunden, das Jade Emu International Guesthouse. Wir haben das Hostel ueber hostelworld.com gebucht, einer Internetseite, die sich ganz und gar diesem Thema verschrieben hat. Das Guesthouse ist erst 5 Monate offen und bietet allerlei Annehmlichkeiten wie kostenloses Internet, Billiard, DVD-Player, passende Filme und sogar eine XBOX (die alte noch). Wir haben uns die Zimmer dann schnell angeschaut und waren sofort begeistert (Jetzt beginnen die Luxustage in Dali mit grossen Zimmern und allem Drum und Dran!) und sind so schnell wie moeglich wieder zum Stadttor um die anderen zu rufen. Alle waren auf Anhieb vom Guesthouse begeistert und obwohl wir Anfangs ziemlich lange suchen mussten, lag es doch ziemlich nahe am Stadtzentrum. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten und uns frisch gemacht hatten, sind wir erstmal in die Stadt um uns ein wenig zu recht zu finden. Die Touri-Gasse fuehrt vom Sued- zum Nordtor und zeichnet sich eigentlich nur durch Geschaefte aus. Architektonisch ist die Altstadt noch richtig klassisch chinesisch, fuer mich war es einfach genauso wie ich mir eine chinesische Altstadt vorstelle. Unser Mittagessen haben wir dann in einer Seitengasse zu uns genommen und vor allem Gerhard war von der Pilzauswahl des Restaurants beeindruckt. Anschliessend haben Antonia, Gina und ich uns von den Anderen getrennt und sind zuerst durch ein paar Geschaefte gegangen. Die Shoppinggasse, die auch von der Haupt-Touristengasse abgeht und wo es hauptsaechlich Antiquitaeten gibt, fuerhte uns langsam wieder in Richtung der Strasse, an dem unser Hostel lag. Wir sind dann direkt neben dem Westtor herausgekommen und als ich hingegangen bin um es zu fotografieren, habe ich auf der gegenueberliegenden Seite einen Markt entdeckt. Auf den ersten Blick war schon klar, dass dieser Markt nicht fuer die Touris ist, sondern eher fuer Einheimische. Es gab allerlei Krims-Krams, Gewuerze, Gemuese und sogar Zahnaerzte. Diese sahen nicht wirklich vertrauenserregend aus und sie waren absolut nicht davon angetan, dass ich ihre Staende bzw. Praxen unter freiem Himmel fotografiert habe.
Wir sind dann langsam zurueck zum Guesthouse und haben den Rest wieder getroffen. Am Abend setzten wir die Segregation dann wiederholt und Gina, Antonia und ich haben DVDs geschaut und im Guesthouse gegessen, wohingegen Rosel, Gerhard und Conny in die Stadt essen sind.
Alles in allem ein aeusserst entspannter Tag. Morgen werden wir dann eine Tour um den Erhai-See machen, an dem Dali liegt. Ich habe keine Ahnung was uns dort erwartet, ich weiss nur, dass wir wieder frueh raus muessen.
Bis denn und Liebe Gruesse an alle zuhause!!!
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1 Kommentare:
Ich hoffe, Gerhard ging es nach den Pilzen gut!!!!Wer weiß, was das alles für Pilze waren....
Viele liebe Grüße von uns zuhause an euch alle in der fremden Ferne!
Dickes Bussi
Mama