Montag, 1. September 2008

TAG 69 - BLIESBAD

01.09.2008 - Luang Prabang

Endlich haben wir es geschafft unsere Hintern hochzubekommen und mal etwas zu unternehmen. Simon hatte uns vor zwei Tagen von einem kleinen Wasserfall in der Naehe erzaehlt, also haben wir uns heute mal zwei Fahrraeder ausgeliehen und sind die 3-4 km dorthin geradelt. Leider war es anstrengender als es sein sollte, da wir nur zwei ziemlich kleine Cityraeder bekommen haben. Die Sattel waren viel zu niedrig und man konnte sie auch leider nicht verstellen. Zu allem Ueberfluss schleifte mein Reifen auch noch am Rahmen, sodass es mir noch schwerer gemacht wurde. Nach etwa 25 min hatten wir unser Ziel erreicht, mussten jeweils 5000 Kip zahlen und konnten uns in die Fluten stuerzen.

Der Wasserfall war zwar nicht besonders gross, aber trotz ihrer Naehe zu Luang Prabang, waren wir unter zahlreichen einheimischen Kindern die einzigen Touristen. Das Wasser war im ersten Moment zwar kalt, aber wir hatten uns schnell daran gewoehnt und genossen die Abkuehlung. Draussen war es wieder viel schoener als gestern und daher auch total heiss. In Laos darf man beim Baden aber nicht alles zeigen, deshalb musste selbst ich im T-Shirt baden gehen. Naja, die Kinder haben den etwa 3 m hohen Wasserfall von allen Seiten erklommen und sind in das kleine Becken an seinem Fusse gesprungen. Andere kamen mit einer Kiste Bier Lao und haben sich oben auf den Wasserfall gesetzt. Viele sind aber auch nur gekommen um ihre Roller und Fahrraeder im Fluss zu waschen. Spaeter haben wir den Wasserfall auch selbst erklommen und die Beerlao-Gruppe lud uns direkt auf eine Flasche ein. Anschliessend sind wir auch heruntergesprungen, zwar nicht so kunstvoll wie die ganzen Jugendlichen, aber es war auch cool. Der Fluss der die Wasserfaelle speist, erinnerte mich irgendwie an die Blies, doch in der Blies wuerde ich nicht baden.

Nach 3 Stunden haben wir wieder den Heimweg angestreten, da es langsam nach einem Gewitter aussah. Auf halber Strecke ist mir dann die Kette vom Rad abgesprungen, was aber nicht weiter schlimm war und sich schnell reparieren liess. Im Guesthouse waren wir dann duschen und haben uns ein wenig von der Fahrt erholt, da koerperliche Anstrengung bei dem Klima hier uns nicht jedesmal so gut bekommt. Nachmittags sind wir dann zu einem vegetarischen Buffet gegangen. Hier bekommt man einen Teller voll Essen fuer 5000 Kip. Das Essen war super, doch wir hatten uns uebernommen und konnten unsere Teller nicht leermachen. Als wir dort beim Buffet sassen kam auf einmal eine Katze vorbei und ich hab ihr einen Loeffel voll Reis auf den Boden gemacht. Die Katze hat sich aber weniger fuer den Reis interessiert und hat sich stattdessen einfach auf meinem Schoss breit gemacht, ohne dass ich sie vorher gerufen haette.

Mitttlerweile konnte ich mich aus der Umklammerung der suessen Katze befreien und habe mich Antonia ins Internetcafe angeschlossen. Mal sehen was wir heut noch so machen.

Machts gut!

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