Dienstag, 19. August 2008

TAG 54 - RADELN - MOGELN - VERBRENNEN

17.08.2008 - Ayutthaya

Nach dem Aufstehen haben wir uns erstmal zwei Fahrraeder fuer jeweils 30 Baht gemietet. Damit sind wir einem laestigen Tuk-Tuk Fahrer zuvor gekommen, der uns gestern schon direkt nach unserer Ankunft zugetextet hat und mir heute morgen schon vorm Bezahlen des Zimmers aufgelauert hat (danach hat er kein Wort mehr mit uns gewechselt *gg*). Wir sind dann erstmal zum Supermarkt gefahren und haben dort gemuetlich auf einer Bank gefruehstueckt. Anschliessend starteten wir unsere Sightseeing-Radtour. Bei 38 Grad in Schatten sind wir zuallererst zum Wat Maha Tat gefahren. Erwartet nun keine weiteren Namen mehr, ich habe sie alle vergessen *gg*. Wat Maha Tat ist bekannt fuer einen Bhuddakopf der von einem Baum ueberwachsen ist und aus den Wurzeln herausschaut (siehe unser Album!). Der Eintritt ins Wat haette jeden von uns 30 Baht gekostet, aber da wir sparen mussten (unsere Paesse sind ja bei der Botschaft und damit koennen wir keine Travellercheques tauschen), haben wir uns einfach ueber eine der Mauern eingeschlichen und haben uns so den Eintritt gespart. Ist zwar net ganz ok, aber es gab eh nur Ruinen zu sehen und dafuer waren uns 30 Baht viel zu viel. Wir haben viele Bilder gemacht und sind dann durch einen schoenen Park mit Seen und anderen Gebaeuden geradelt. Als wir dann wieder auf der Hauptstrasse waren, haben wir auf einmal einen Elefanten gesehen. Natuerlich lief der da nicht einfach so rum sondern war aus viel hoeherwertigen Gruenden unterwegs. Fuer einen gewissen Betrag konnte man auf den Elefanten reiten. Wir sind dann weitergefahren und haben dann so eine Art Station gefunden, an der noch mehr Elefanten zu sehen waren und an der man die Elefanten besteigen konnten. Dort haben wir dann eine kleine Mittags- bzw. Hitzepause eingelegt und haben zu Mittag gegessen.

Das Radfahren an sich war nicht besonders anstrengend, aber es war so verdammt heiss, dass man richtig froh war, wenn man sich durch den Fahrtwind abkuehlen konnte. Also sind wir schnell weiter zum naechsten Wat gefahren wo wir uns wieder etwas illegal eingeschlichen haben. Ich habe beim Eintreffen einer Schulgruppe die Gunst der Stunde erkannt und so haben wir uns zusammen mit der Menge durch einen Seiteneingang ins Wat gestohlen. Anschliessend haben wir uns ein weiteres Wat angesehen, das zwar groesstenteils zerfallen war, aber wir konnten immerhin zahlreiche Loewenfiguren in mehr oder weniger gutem Zustand bestaunen. Dann hatten wir aber auch schon genug und es war Zeit fuer eine Dusche, die erste von vielen am heutigen Tag. Zurueck im Guesthouse offenbarte sich dann die ganze Tragweite unseres kleinen Ausflugs. Wenn man mal von dem staendigen Hitzegefuehl (weswegen wir alle halbe Stunde kalt duschen mussten) absah, hatten wir beide an den Armen und den Schultern Sonnenbrand. Keiner von uns beiden hatte bedacht, dass wir uns dort einen Sonnenbrand holen konnten, aber eigentlich war es ja bei dem Sonnenschein und der Hitze abzusehen.

Unseren Abend haben wir, wie bereits erwaehnt, vorwiegend mit Duschen und Ausruhen verbracht. Zwischendrin waren wir dann noch was Essen und haben uns noch ein Bier gegoennt.

Morgen geht es dann weiter mit unserer Radtour, diesmal ausserhalb der Stadt und mit Sonnencreme.

Ciaosen!

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

seit mal lieber vorsichtig mit euren illegalen sachen, ich hab gehört, die gefängnisse in asien sollen sehr ungemütlich sein ^^