Donnerstag, 17. Juli 2008

TAG 20 - Baeckerstube

14.07.2008 - Georgetown

Nach unserer ersten Nacht im Banana Guesthouse beschlossen wir sogleich, dass das auch die letzte Nacht war. Unser Zimmer war stickig und klein und die sanitaeren Anlagen waren zwar nicht dreckig, aber es gab nur "Elefantenklos" die in den Boden der Duschen integriert waren, was uns nicht besonder gut gefiel. Also wollten wir nach dem Fruehstueck nach einer neuen Bleibe suchen, die auch billiger als die alte sein sollte. Antonia ist dann los um Brot zu kaufen, waehrend ich duschen bin. Als sie zurueck kam, hatte sie ein Vollkornbaguette und gute Nachrichten dabei. Am Tag zuvor sind wir an einer tollen Baeckerei vorbeigelaufen, die leider geschlossen hatte. Heute war sie geoeffnet und als Antonia Brot kaufte, bekam sie mit, dass ein Guesthouse dazugehoert. Schnell konnte sie sich mit dem Besitzer (einer von zwei Zwillingen, was schnell fuer Verwirrung sorgte *gg*) einigen und so konnten wir doch noch in Ruhe fruehstuecken, bevor wir schraeg auf die gegenueberliegende Strassenseite umzogen.

Das neue Zimmer ist luftiger, groesser und gemuetlicher als das alte und ausserdem riecht es im ganzen Haus nach Baeckerei, was fuer unseren Geldbeutel nicht gerade gut ist, denn es gibt dort Zimtschnecken, die einfach besser schmecken als alles was wir bisher gegessen haben. Auch der Vater der Zwillinge ist sehr nett und hat uns gleich mal von seiner Zeit in Deutschland erzaehlt, wo er einmal gearbeitet hat ("You know Oberammergau?"). Auch er war total begeistert von dem Brot, dass seine beiden Soehne backen und hat und stolz das importierte Vollkornmehl aus Deutschland praesentiert. Alles in allem konnten wir es eigentlich nicht besser treffen.

Mittags haben wir dann erstmal ein Schlaefchen gemacht, da wir wieder relativ frueh raus mussten um ein neues Zimmer zu suchen. Wir waren immernoch total geraedert und mussten noch einges an Schlaf nachholen. Nachmittags goennten wir uns dann eine Zimtwschnecke und einen Kaffee. Spaeter sind wir dann ins "Eastern & Oriental Hotel" gegangen, einem Nobelhotel nach altem englischen Stil, und haben dort Kaffee getrunken und ein Mousse au Chocolat Toertchen gegessen. Alles in sehr noblem Ambiente und zum Preis von 30 Ringit, was etwa 6 Euro sind. Wir haben uns noch ein wenig in dem imposanten Bau umgesehen und ein Pfoertner hat sich sogar noch dazu bereit erklaert ein Bild von uns zu schiessen. Eigentlich wollten wir noch zum Colonial District (Georgetown hat eine sehr britische Vergangenheit) aber es war uns dann schon zu spaet und wir wollten lieber etwas essen gehen.

An diesem Abend haben wir dann auch zum ersten Mal richtig malaysisch gegessen: Curry mit Fisch und Haenchen auf Reis. Obwohl es sehr indisch aussach versicherte man uns, dass es Malaysisch war. Danach stand mal wieder kurz das Internet auf dem Programm und spaeter sind wir dann ins Bett. Morgen wollen wir dann das Colonial District besichtigen und mal sehen, was sich sonst noch so ergibt.

Bis dann Ciao!

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hey ihr beiden!
Hach, das ist sicher schön, morgens zum Duft von frischem Brot aufzuwachen =)
Die Leute scheinen ja auch sehr nett zu sein!
Ich finds immer noch faszinierend, dass z.B. auch solche Nobelhotels so billig sind.

Die Videos sind super! Schön euch nochmal (mehr oder weniger) live zu sehen (d.h. dich, Sebastian. Wo ist denn Antonia? Wir wollen Beweise, dass sie auch wohlauf und munter ist! =))

Sehr süß fand ich ja deinen Mischmasch aus Hochdeutsch und Saarländisch =D

Ich wünsch euch weiterhin so viel Spaß!

Vermiss euch!

Grüße Helena

Unknown hat gesagt…

Hi Sebastian,
hatte ja die Hoffnung, dass Du etwas leichter von der Tour nach Hause kommst, aber da hab ich mich wohl geirrt. Dein Hauptthema ist das leibliche Wohl. Aber wer anderes als ich, könnte da nicht ein Maximum an Verständnis mitbringen. Weiterhin guten Appetit.

Paps